MMaterialsgateNEWS vom 11.08.2010

Abstract: Sintercladding – Ein neues Verfahren für verschleißbeständige Beschichtungen

Referent: Dr.-Ing. Sebastian Weber

Um Bauteile gegen grob abrasiven Verschleiß zu ertüchtigen, besteht die Möglichkeit der Aufbringung dicker verschleißbeständiger Schichten, beispielsweise durch Auftragschweißen, thermisches Spritzen oder Heiß-Isostatisches Pressen von Verbunden(HIP-Cladding).

Mit „Sintercladding“ wurde nun ein Verfahren entwickelt, dass den wesentlichen Vorteil des HIP-Cladding, mehrere Millimeter dicke, rissfreie Schichten zu erzeugen, zu wesentlich geringeren Kosten erlaubt. Das Verfahren basiert im Wesentlichen auf pulverförmigen Ausgangswerkstoffen aus Werkzeugstahl und Keramik, die in einem Vakuumsinterprozess mit kurzen Prozesszeiten verdichtet und dabei auf das zu beschichtende Bauteil aufgebracht werden können. Die resultierenden verschleißbeständigen Schichten weisen Eigenschaften auf, die denen vergleichbarer HIP-Schichten ebenbürdig sind.

Dr.-Ing. Sebastian Weber
Helmholtz-Zentrum, Berlin

Recherchiert und dokumentiert von:

Dr.-Ing. Christoph Konetschny, Inhaber und Gründer von Materialsgate
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