MMaterialsgateNEWS Archiv - Information & Innovation

Im Rahmen unserer Recherche- und Beratungstätigkeiten sichten wir regelmäßig zahlreiche internationale Quellen. Täglich binden wir in unser Portal mehrere Pressemitteilungen oder übermittelte Nachrichten ein, die materialbasierte Innovationen aus den Bereichen Forschung, Entwicklung und Anwendung zum Gegenstand haben. Gerne können Sie diesen Fundus für Ihre eigenen Recherchen nutzen.

Gemeinsam mit den Keramikexperten von CeramTec hat das Unternehmen Hema Maschinen- und Apparateschutz eine besonders langlebige Alternative zu konventionellen Sichtfenstern entwickelt.

Hema hat sein SRIW-Panel mit der durchsichtigen, robusten und kratzunempfindlichen Hochleistungskeramik PERLUCOR® ausgestattet. Die Überwachung der Produktionsprozesse ist damit über lange Zeiträume hinweg in konstant ausgezeichneter Qualität möglich. Aufgrund seiner herausragenden Eigenschaften ist PERLUCOR® von CeramTec ein ideales Material für Anwendungen im Maschinen-, Anlagen- und Gerätebau. Die transparente Keramik bewährt sich unter anderem beim Zerspanen, beim Sandstrahlen oder auch bei Verfahren in der Chemietechnik. Gemeinsam mit Hema ist es den Keramikexperten gelungen, PERLUCOR® als Schutz für Sichtscheiben an Werkzeugmaschinen einzusetzen. Die Scheiben gewähren... mehr mehr lesen

Bildquelle: Thomas Auzinger

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft toxisch und manche Farbeffekte sind auf diese Weise gänzlich unerreichbar. In der Natur kommen jedoch auch sogenannte Strukturfarben vor, bei denen die Mikrostruktur eines Objekts Farben hervorruft. Pfauenfedern sind ein Beispiel dafür. Sie sind braun pigmentiert, reflektieren aber auf Grund winziger, regulär angeordneter Hohlräume in den Federn die irisierenden Blau- und Grüntöne, die wir sehen. Nanostrukturen zur Strukturfärbung können mittlerweile technisch gefertigt werden, und Computerwissenschaftler vom Institute of... mehr mehr lesen

If you’re ever unlucky enough to have a car with metal tires, you might consider a set made from a new alloy engineered at Sandia National Laboratories. You could skid — not drive, skid — around the Earth’s equator 500 times before wearing out the tread.

Sandia’s materials science team has engineered a platinum-gold alloy believed to be the most wear-resistant metal in the world. It’s 100 times more durable than high-strength steel, making it the first alloy, or combination of metals, in the same class as diamond and sapphire, nature’s most wear-resistant materials. Sandia’s team recently reported their findings in Advanced Materials. “We showed there’s a fundamental change you can make to some alloys that will impart this tremendous increase in performance over a broad range of real, practical metals,” said materials scientist Nic Argibay, an author on the paper. Although metals are typically thought of as strong, when they... mehr mehr lesen

Credit: Ran Zhang

New program allows novice users to create durable injection molds | Work to be presented at top conference SIGGRAPH 2018

Most of the plastic objects we see are created using injection molding, but designing such molds is a difficult task, usually requiring experts. Now, computer scientists from the Institute of Science and Technology Austria (IST Austria), the University of Tokyo, and CONICET have created an interactive design tool that allows non-experts to create molds for an object of their choice. The software will be presented at this year’s prestigious SIGGRAPH conference, one of IST Austria’s five successful submissions. Molding is a popular method for the mass production of objects. Essentially, two (or more) mold pieces are fit together, leaving the shape of the desired object as a hole. During... mehr mehr lesen

Wissenschaftler des KIT entwickeln Verfahren zum gezielten Abbauen lasergeschriebener Mikrostrukturen – Paper in Nature Communications

Im 3-D-Druck über direktes Laserschreiben lassen sich mikrometergroße Strukturen für viele Anwendungsbereiche fertigen – von der Biomedizin über die Mikroelektronik bis hin zu optischen Metamaterialien. Forscherinnen und Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben nun 3-D-Tinten entwickelt, die sich selektiv löschen lassen. Dies ermöglicht, hoch präzise Strukturen auf der Mikro- und Nanoskala gezielt abzubauen und wieder aufzubauen. In der Zeitschrift Nature Communications stellt das Team die neuen Fotolacke vor. Der 3-D-Druck gewinnt stetig an Bedeutung, da er das effiziente Fertigen auch komplexer Geometrien ermöglicht. Als besonders vielversprechendes Verfahren... mehr mehr lesen

Bildquelle: Grafik: Peter Schweizer

Es wirkt ein bisschen wie Zauberei, ist jedoch reine Wissenschaft: Materialforscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) um Prof. Dr. Erdmann Spiecker haben herausgefunden, wie man durch gezieltes Falten einem Material völlig neue Eigenschaften geben kann.

Etwas, das bisher in der Materialwissenschaft als unmöglich galt. Natürlich geht es hier um mikroskopisch kleine Falten, kaum größer als wenige Millionstel Millimeter, - deren Auswirkungen dennoch enorm sein können. Ihre Forschungsergebnisse haben die Wissenschaftler jetzt im Magazin Science Advances veröffentlicht. Dass Metalle sich verformen lassen ohne gleich zu zerbrechen, ist weitbekannt - obwohl sie eine kristalline Struktur besitzen wie sehr spröde Stoffe wie Salz oder Kandiszucker. Man nennt diese an sich unerwartete Verformbarkeit auch Plastizität. Erst in den 1940er Jahren des 20. Jahrhunderts haben Wissenschaftler die Ursache hierfür gefunden: Verantwortlich sind feine... mehr mehr lesen

Abkühlung ist die größte Sehnsucht vieler Menschen in diesem Rekordsommer. Das gilt natürlich auch für das Unterwegssein.

Wie sich mit geschicktem Thermomanagement nicht nur die Temperatur im Fahrzeug, sondern auch die Reichweite von Elektromobilen positiv beeinflussen lässt, haben jetzt Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF im Rahmen des EU-Forschungsprojektes »OPTEMUS« gezeigt. Im Zentrum steht ein neu entwickeltes Kompositmaterial, das bei konstanter Sonneneinstrahlung die Oberflächentemperatur am Armaturenbrett eines Elektrofahrzeugs deutlich senkt. Die Forscher des Fraunhofer LBF erzielten dabei eine Temperaturreduzierung um 46 Prozent. Darüber hinaus spart die neuartige Struktur die Energie ein, die für den Betrieb der Klimaanlage nötig... mehr mehr lesen

Farbstoffe, die auch für die organische Elektronik hochinteressant sind, wurden an der TU Wien hergestellt und kristallisiert. Dafür benötigt man nichts als Wasser – unter höchst ungewöhnlichen Bedingungen.

Sie beeindrucken nicht nur durch ihre strahlend intensive Farbe, sondern haben auch eine wichtige technologische Bedeutung: Organische Farbstoffe sind eine Klasse von Materialien mit ganz besonderen elektronischen Eigenschaften. Von Flachbildschirmen über elektronisches Papier bis hin zu Chipkarten sollen in Zukunft viele Technologien auf solchen organischen Molekülen beruhen. Doch bisher konnten solche Materialien nur über komplizierte und äußerst umweltschädliche Synthesemethoden hergestellt werden. An der TU Wien gelang es nun, mehrere typische Vertreter dieser Materialklasse auf eine völlig andere, neuartige Weise zu produzieren: Statt giftige Lösungsmittel einzusetzen, verwendet... mehr mehr lesen

Bildquelle: © Emre Kizilkan

Kieler Forschungsteam erhöht Silikonhaftung nach Vorbild von Käfern

Geckos, Spinnen und Käfer machen es vor: Dank besonderer Haftelemente an ihren Füßen können sie mühelos an Decken oder Wänden laufen. Biologische Funktionen wie diese versucht die Wissenschaft der Bionik für technologische Anwendungen und künstliche Materialien nachzubilden und zu kontrollieren. Einem Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist es jetzt gelungen, die Haftwirkung eines Silikonmaterials deutlich zu erhöhen. Dazu kombinierten sie zwei Methoden: Zunächst strukturierten sie die Oberfläche auf der Mikroskala nach dem Vorbild von Käferfüßen. Anschließend behandelten sie das Silikonmaterial mit Plasma. Außerdem fanden sie heraus, dass sich... mehr mehr lesen

Filigrane Gravuren auf Außenflächen von Flugzeugen sollen sicherstellen, dass die Luftströmung glatt bleibt und so den Luftwiderstand des Flugzeugs gering hält.

Dafür haben Ingenieure am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, an der Technischen Universität Dresden und bei Airbus ein Laserverfahren entwickelt, das strukturierte Oberflächen mit hohem Durchsatz erzeugt, das die Oberflächenkontamination erschwert. Das europäische Projekt »Laser4Fun«, an dem das Fraunhofer IWS und Airbus mitarbeiten, zielt auf spürbare Vorteile für Fluggesellschaften und Passagiere ab: mit bloßem Auge kaum sichtbare Nanostrukturen auf ausgewählten Tragflächen sollen Wasser, Insekten, Schmutz und generell unerwünschte Verunreinigungen abweisen. Verschmutzungen auf Flugzeugoberflächen vermeiden »Mit unserem Verfahren wollen wir jede... mehr mehr lesen

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