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Bild: Innovent e.V. Technologieentwicklung Jena
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Exponat: Antibakterielle Wundauflage

Der überwiegende Teil von kommerziell erhältlichen antibakteriellen silberhaltigen Wundauflagen besitzt eine hohe Silberkonzentrationen von >= 10 mg auf einer Fläche von ca. 10 x 10 cm2 Wundauflagenmaterial. Zudem sind alternative elementare Wirkstoffe meist nicht in Kombination mit einer Wundauflage erhältlich.

INNOVENT e.V. ist in der Lage, mit Hilfe einer Atmosphärendruck-Plasmabeschichtung dünne funktionelle Schichten auf einer Vielzahl von Oberflächen herzustellen. Das Verfahren erlaubt es, hauchdünne glasartige Schichten abzuscheiden und während des Beschichtungsvorgangs die funktionellen Wirkstoffe in die aufwachsende Schichtmatrix einzubetten.

Dies ist im vorliegenden Beispiel für eine silberhaltig beschichtete Wundauflage gezeigt. Konkret handelt es sich um ein PA6/Viskose-Material, welches mit einer nur etwa 50 nm dünnen, transparenten SiOx-Schicht versehen wurde. In die Schicht wurde das Silber in der notwendigen Menge deponiert.

Der Vorteil gegenüber den etablierten Herstellungsverfahren liegt in der Nutzung einer verringerten Silberkonzentrationen von <= 5 mg auf 10 x 10 cm2 Wundauflagenmaterial und der Bereitstellung des Wirkstoffes direkt an der Oberfläche der Textilien. Trotz der geringen Dosierung ist die Wirkung der Wundauflagen auf gleich hohem Niveau wie am Markt erhältliche Produkte.

Weitere Vorteile liegen auf der Hand: eine universell einsetzbare Beschichtung für fast jedes Wundauflagenmaterial, mit geringer aber ausreichender Wirkstoffkonzentration, mit hervorragender antibakterieller Wirkung gegenüber einer Vielzahl an Mikroorganismen und gleichzeitig nicht zytotoxischer Wirkung auf Hautzellen.

Das Beschichtungsverfahren erlaubt es zudem, mit vergleichbarer Performance alternative Wirkstoffe wie Kupfer oder Zinkoxid in die glasartigen Schichten einzubetten und antimikrobiell zu nutzen. Die starke antibakterielle Wirkung wurde mittels BTG- und CFU-Tests an Escherichia coli HB101 (-), sowie den pathogenen Keimen Klebsiella pneumoniae ATCC 4352 (-), Staphylococcus aureus ATCC 6538 (+) sowie Staphylococcus aureus ATCC 33591 (+) (MRSA) nachgewiesen.

Die Schichten sind sterilisierbar und auf einer Vielzahl von Textilien, Polymeren, Metallen sowie Glas und Holz applizierbar.

Literatur:

S. Spange, A. Pfuch, C. Wiegand, O. Beier, U.C. Hipler, B. Grünler; „Atmospheric pressure plasma CVD as a tool to functionalise wound dressings”, Journal of Materials Science: Materials in Medicine (2015) 26 (2), 76, DOI 10.1007/s10856-015-5417-3

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage zu unseren antibakteriellen Schichten!

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