Nachwachsende Rohstoffe - Potenzial für Energie und Chemie
Zunehmende Bedeutung nachwachsender Rohstoffe als Ergänzung zu fossilen Ressourcen:
- Pflanzen und Holz als hauptsächliche "Rohstofflieferanten"
- Innovationen in Biotechnologie und chemischer Verfahrenstechnik
- Marktpotenzial für Kraftstoffe und Chemie-Produkte aus biogenen Rohstoffen
Kooperationsforum mit Pressegespräch am 25. Oktober 2006,
Tagungszentrum Postsaal, Marktmülleranger 1, 83308 Trostberg
Der Energie-/Kraftstoff-Sektor sowie die Chemie-Industrie basieren heute weitgehend auf fossilen Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas oder Kohle. Deren endliche Verfügbarkeit, die Abhängigkeit von Lieferländern sowie Unwägbarkeiten in der Preisentwicklung verstärken das Interesse an alternativen Ressourcen, wie z.B. nachwachsenden Rohstoffen.
Moderne Technologie- und Prozessentwicklungen bieten hervorragende Chancen, nachwachsende Rohstoffe verstärkt für neue Produkte im Energie- und Chemiesektor zu nutzen. Beispiel ist die steigende Marktbedeutung von Bioethanol und Biodiesel als Beimengung zu den herkömmlichen Treibstoffen für die Automobilindustrie. Das Nebenprodukt Glycerin wiederum ließe sich zukünftig als Ausgangsmaterial für die Polymersynthese in der Chemieindustrie einsetzen.
Enge Zusammenarbeit der Bereiche Energie, Chemie, Biotechnologie und Verfahrenstechnik ist deshalb angesagt. Denn das Spektrum an Innovationen erstreckt sich über alle Stufen der Wertschöpfung - von maßgeschneiderten Pflanzen über spezifisch gewonnene Enzyme und Mikroorganismen für die biotechnologischen Verfahren bis hin zu neuen Ansätzen in der chemischen Prozesstechnik.
Die Bayern Innovativ GmbH greift als Koordinator des Netzwerkes "Life Science Bavaria" und als Träger des Bayerischen Energie-Forums dieses Potenzial auf und konzipiert und organisiert in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Straubing und der Degussa in Trostberg das erste interdisziplinäre Kooperationsforum "Nachwachsende Rohstoffe - Potenzial für Energie und Chemie".
Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentieren aktuelle Forschungsvorhaben, berichten über neueste chemische und biotechnologische Prozesse zur Herstellung von Kraftstoffen und Chemieprodukten und skizzieren Marktperspektiven aus Sicht der Mineralöl- und Chemie-Industrie.
Ziel des Forums ist es, über aktuelle und zukünftige Strategien zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe zu informieren, neue Kontakte zwischen Experten und potentiellen Kunden zu etablieren und Impulse für weitere innovative Entwicklungen im Zukunftsfeld der Weißen Biotechnologie zu setzen.
Für ein Pressestatement stehen zur Verfügung bzw. sind angefragt:
- Dr. Joachim Semel; Technischer Leiter Business Line NCN, Degussa AG; Betreiber CHEMIEPARK TROSTBERG
- Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich; Lehrstuhl für Technologie Biogener Rohstoffe, Technische Universität München, Straubing
- Ferdinand Fiedler; Aufsichtsratsvorsitzender, BioMa Energie AG, Salzburg/Vorstandsvorsitzender, Neue Vermögen AG, Traunstein
- Dr. Ulrich Balfanz; Manager Long Term Development Global Fuels Technology, Deutsche BP AG, Bochum
- Dr. Günter Wich; Leiter Forschungsbereich Biotechnologie, Wacker Chemie AG, München
- Prof. Dr. Josef Nassauer, Geschäftsführer Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg
Im Vorfeld des Forums besteht die Möglichkeit, den CHEMIEPARK TROSTBERG zu besichtigen (8.30 - 9.30 Uhr).
Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH / Informationsdienst Wissenschaft.
Weitere Informationen
Dr. Matthias Konrad, Projektleitung, Tel. 0911-20671-148,
konrad@bayern-innovativ.de
Dr. Petra Blumenroth, PR/ÖA, Tel. 0911-20671-116
blumenroth@bayern-innovativ.de
Weitere Informationen:
http://www.bayern-innovativ.de/rohstoffe2006 - Programm, Veranstaltungshinweise und Anmeldung
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