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Normen und Standards für die Mikrosystemtechnik - Leitfaden zur Technologienormung erscheinen
Die Vielfalt und die Komplexität der Mikrosystemtechnik machen es schwer, Strategien für die Normung und Standardisierung zu entwickeln und zu verfolgen.
Im Rahmen eines BMBF-Projektes hat IVAM die Erfahrungen und Probleme deutscher Unternehmer und Forscher mit der Technik-Normung ermittelt und die Ergebnisse in einem Leitfaden zusammengefasst.
Voraussetzung für den Markterfolg oder Innovationsbremse? Das Für und Wider der Normung und Standardisierung der Mikrosystemtechnik wird seit Jahren diskutiert. Die Vielfalt der Meinungen und die Komplexität der Technologien machen es den Beteiligten schwer, Standardisierungs-Strategien zu entwickeln und zu verfolgen, von der die Mikrosystemtechnik-Industrie in Deutschland ebenso wie die individuellen Unternehmen profitieren.
Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes "NOSTA: Normen und Standards für die Mikrosystemtechnik" hat IVAM die Erfahrungen und Probleme der Akteure in Deutschland im Umgang mit Normen und Standards ausgelotet. Ziel des Projektes war es, eine Lagebeschreibung zu erstellen und Maßnahmen zu empfehlen, die den Bedürfnissen von Industrie und Forschung gerecht werden.
Die Erkenntnisse aus zahlreichen Interviews, einer bundesweiten Unternehmensbefragung und Diskussionsrunden sind in den Unternehmensleitfaden "Normen und Standards für die Mikrosystemtechnik" eingeflossen. Der Leitfaden bündelt Informationen zum Thema Techniknormung in Deutschland und enthält neben Praxisbeispielen und Bedarfsanalysen auch Handlungsempfehlungen für Unternehmer und Forscher, Normungseinrichtungen, Politik und Wirtschaftsverbände.
Der Leitfaden "Normen und Standards für die Mikrosystemtechnik" ist als Broschüre oder PDF-Datei bei IVAM Research erhältlich.
Quelle: IVAM Fachverband für Mikrotechnik / IDW - 08.02.2010.
Mehr zu diesem Thema:
Der Verbrauch an Energie und Rohstoffen nimmt weltweit ständig zu. Mit Hilfe von Mikrosystemtechnik können knappe Ressourcen besonders effizient genutzt werden.
Mikrosysteme ermöglichen geringeren Energie- und Materialverbrauch, eine längere Lebensdauer von Produkten, weniger Abfälle, die Nutzung alternativer Ressourcen sowie intelligente Produktionsprozesse. Auf der HannoverMesse (20. bis 24. April) zeigt die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, wie die Mikrosystemtechnik jetzt schon zur Ressourceneffizienz beiträgt und welche Zukunftsperspektiven sich bieten (Halle 6).
Die Mikrosystemtechnik ... mehr
Überschreitet die vorliegende Substanz den Grenzwert oder ist sie unbedenklich? Ist das Lebensmittel verdorben oder genießbar?
Solche grundlegenden Entscheidungen sollen künftig schnell und ohne aufwändige, teure Laboranalysen vor Ort gefällt werden.
Am Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) wurde eine äußerst kompakte und effiziente Mikrosystemlichtquelle entwickelt. Aufgrund ihres geringen Energieverbrauches kann sie in tragbare Messsysteme eingebaut werden und ist ideal für Vor-Ort-Untersuchungen im Bereich der Bioanalytik, der Lebensmittelüberwachung und der Medizintechnik geeignet. Die Strahlquelle ... mehr
Applikationszentren stellen sich auf der Hannover Messe vor
Produktentwicklung und Fertigung leicht gemacht: Auf der Fachmesse MicroTechnology der HannoverMesse (16. bis 20. April) stellen sich sechs Applikationszentren für die Mikrosystemtechnik erstmals der Öffentlichkeit vor.
Die Mikrosystemtechnik ist im Laufe der vergangenen Jahre zu einem relevanten Wirtschaftsfaktor in Deutschland herangewachsen. Ob Medizintechnik, Energietechnik oder Maschinen- und Anlagenbau - kaum eine Branche kommt heute ohne Mikrosystemtechnik aus. Für die Integration von ... mehr
Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Halle entwickelt neue Lösungen für die Fehleranalyse bei der Herstellung von Mikrosystemen.
Unterstützt werden die Wissenschaftler dabei unter anderen von den Firmen Infineon und Zeiss sowie den europaweit führenden Instituten CEA-LETI in Grenoble und CNES in Toulouse. Für dieses Projekt stellen das deutsche und das französische Forschungsministerium 4 Millionen Euro zur Verfügung.
Halle - Fehler sind bei der Entwicklung hochkomplexer mikroelektronischer Bauteile kaum zu vermeiden. Sie möglichst früh aufzuspüren und ihre Ursache bereits im Fertigungsprozess zu analysieren, ist ... mehr
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In ist das Symbol für das chemische Element Indium.
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Die Mikrotechnik – häufig auch als Mikrostrukturtechnik bezeichnet – beschäftigt sich mit Verfahren, Methoden und Prozessen, die zur Herstellung von Komponenten, Bauteilen, Systemen und geometrischen Strukturen mit Dimensionen im Mikrometerbereich - in der Größenordnung zwischen 0,1–1000 Mikrometer - angewendet werden.
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