|
|
Unsere M A T E R I A L R E C H E R C H E N geben ...
Innovations-Impulse - über 200 namhafte Unternehmen haben bereits unsere Dienstleistungen (Recherche & Beratung) in Anspruch genommen! Wann zählt ihr Unternehmen dazu?
Laserstrukturiertes Glas für den Einsatz in der Architektur.
Modernes Glasdekor einfach und umweltfreundlich - mit Lasertechnik
Ziel eines neuen Forschungsprojektes zwischen dem Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und dem Maschinenbauunternehmen CERION GmbH ist es, Glasscheiben mit dem Laser zu verzieren und strukturieren.
Die Herstellung von verzierten und strukturierten Glasscheiben für die moderne Architektur bis zu Designermöbeln aus Glas mit individuellem Dekor soll zukünftig mit der Lasertechnik möglich sein. Das ist jedenfalls Ziel eines neuen Forschungsprojektes zwischen dem Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und dem Maschinenbauunternehmen CERION GmbH.
"Die Lasertechnik bietet ein flexibles, schnelles und umweltfreundliches Fertigungsverfahren für die großflächige Strukturierung von Glasscheiben," sagt Rainer Kling, Abteilungsleiter am LZH. "Dieses gilt sowohl für Fassaden mit individuellem Dekor als auch für die Inneneinrichtung, beispielsweise bei Raumteilern, Tischen und Vitrinen."
Im Gegensatz zu heutigen Verfahren wie Ätzen oder Sandstrahlen kann der Laser Materialeigenschaften wie etwa den Transparenzgrad der erzeugten Strukturen gezielt einstellen. Auch ein Abdecken der Glasscheiben mit Folien oder Schutzlack ist während der Bearbeitung nicht erforderlich.
Der Laserprozess ist außerdem für einen vollautomatisierten Einsatz geeignet und kommt ohne umweltschädliche Zusätze wie Säuren bzw. Granulate aus. Die Projektpartner wollen daher eine industriell einsetzbare Bearbeitungsanlage für die individuelle Oberflächengestaltung von Glasscheiben herstellen.
Mit Hinblick auf eine wirtschaftliche Produktion soll die Strukturierung der Glasscheiben mit Bearbeitungsgeschwindigkeiten von bis zu 10 m2 pro Stunde erfolgen und auch für Einscheibensicherheitsglas anwendbar sein.
Die vom Laser erzeugten Strukturen sind nicht nur für die Innendekoration, sondern auch für die harten Bedingungen im Außenbereich geeignet. Gerade in der Architektur ist die großflächige Strukturierung von Glass als Gestaltungselement interessant, mit der sich sowohl hochwertige Dekors als auch Sichtbarrieren mit definierter Transparenz herstellen lassen.
Das Forschungsprojekt wird im Rahmen der Fördermaßnahme "Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand" (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschung (AiF) finanziell unterstützt.
Quelle: Laser Zentrum Hannover e.V. / IDW - 21.10.2009.
Mehr zu diesem Thema:
Mobiltelefone und Laptops, die wie bunte Schmetterlinge in der Sonne schillern, sind möglicherweise schon bald keine Zukunftsmusik mehr.
Neue Verfahren zur Nanostrukturierung von Oberflächen durch kontrollierte Faltenbildung bieten eine elegante und kostengünstige Möglichkeit, solche Effekte zu erzielen. Am Lehrstuhl Physikalische Chemie II (Professor Dr. Andreas Fery) der Universität Bayreuth werden diese Verfahren untersucht und weiterentwickelt. Im bundesweiten Gründerwettbewerb der NEnA (Nano-Entrepreneurship-Academy, BMBF) erhielt ein Team um die Bayreuther Chemikerin Alexandra Schweikart den 1. Preis für ein Konzept, das ... mehr
Gemeinsam mit der Freudenberg Anlagen- und Werkzeugtechnik GmbH präsentiert das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT auf der EuroMold 2008 in Halle 8.0, Stand M122/L113 eine Laserstrukturieranlage zur Herstellung von Mikrostrukturen auf Freiformoberflächen.
Mit der modular aufgebauten Fertigungszelle in einer 5-Achs-HSC-Maschine lassen sich großflächige Mikrostrukturen für Anwendungen im Werkzeugbau, der Luft- und Raumfahrt aber auch für Chemie, Biologie und Medizintechnik ohne Nachbearbeitung herstellen.
Der Fertigungsprozess zur Oberflächenstrukturierung ist bis zu 80 Prozent schneller als die herkömmliche Ätztechnik und kostet dabei rund 70 Prozent weniger. Mit dem neuen Lasermodul lassen sich beispielsweise Entlüftungsstrukturen in Abformwerkzeugen ... mehr
Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) nutzt Laserstrahlung, um Oberflächen von Glasscheiben zu strukturieren.
Dabei können Teilbereiche mattiert beziehungsweise aufwändige Dekors direkt auf die Scheibe gebracht werden. Der Clou ist, dass die Laserbearbeitung im Vergleich zu chemischen Ätzverfahren oder Sandstrahlen gleich mehrere Vorteile bietet.
Großflächige Mattierungen auf Flachglas, wie unter anderem in der Architektur verlangt, werden derzeit entweder mit Flusssäure oder durch Bestrahlen mit geeigneten Granulaten hergestellt. Handling, Aufbereitung und Entsorgung der zum Teil umwelt- und gesundheitsschädigenden ... mehr
Werner-Köster-Preis für Saarbrücker Materialforscher Professor Frank Mücklich.
Der Saarbrücker Materialforscher Prof. Dr. Frank Mücklich wurde mit dem diesjährigen "Werner-Köster-Preis" der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde ausgezeichnet, gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Dr. Andrés Lasagni und Dr. Claus Daniel. Die Arbeitsgruppe erhielt den Preis für ihre Entwicklung der "Laser-Interferenz-Metallurgie", einer neuartigen Lasertechnik zur Mikro-/Nanostrukturierung von Materialoberflächen. Der Werner-Köster-Preis wird vom International Journal ... mehr
Zur EuroMold 2006 stellt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie vom 29. November bis 2. Dezember neue Ergebnisse des Verbundforschungsprojekts "FlexOStruk" vor.
In diesem Projekt entwickelt das Fraunhofer IPT gemeinsam mit neun industriellen Partnern eine durchgängige Prozesskette für die flexiblere und schnellere Herstellung von Designstrukturen in Werkzeugoberflächen. Zum Einsatz kommt das konturnahe 3D-Laserstrahlabtragen, mit dem sich die Strukturen in Kunststoffoberflächen einbringen lassen. Anwendungen für solche strukturierten Oberflächen finden sich beispielsweise bei Automobil-Innenverkleidungen, wo aus Kostengründen Leder durch Kunststoffmaterialien ... mehr
Pilkington senkt Emissivität seiner wichtigsten Sonnenschutzprodukte auf 1 Prozent
Durch eine innovative Weiterentwicklung des Beschichtungsprozesses ist es Pilkington gelungen, die Emissivität seiner wichtigsten Sonnenschutzprodukte auf nur 1 Prozent abzusenken. Das bedeutet, dass bereits mit dem Standardisolierglasaufbau - 6 mm Pilkington Suncool(TM) , 16 mm Scheibenzwischenraum (90%Ar), 4 mm Pilkington Optifloat(TM) - ein Ug Wert von nur 1,0 W/m²K erreicht wird. Mit diesem verbesserten Wärmedämmwert kann man in vielen Fällen bereits mit einem Zweifach-Isolierglas den Anforderungen ... mehr
Wissenschaftler des Instituts für Nanostrukturtechnologie und Analytik der Universität Kassel (INA) im Fachgebiet "Technische Elektronik" unter der Leitung von Prof. Dr. Hartmut Hillmer haben einen optischen Multischichtfilter entwickelt und zum Patent angemeldet.
Durch seine neuartige Architektur eröffnet der Filter die Chance, leistungsfähigere Messgeräte, beispielsweise für medizinische Analysen, und robuste, leistungsstarke Laser für spezielle Aufgaben zu bauen. Solche Geräte sind bis zu zehn Mal kleiner als der Durchmesser eines menschlichen Haars.
Die Eigenschaften von Lichtwellen werden schon lange für technische Zwecke genutzt. In der Informationstechnologie werden Millionen von Daten auf vielen Kanälen mit Lichtimpulsen durch ein einziges ... mehr
Wenn im Hamburger Laserzentrum Nord neue lasergestützte Systemlösungen für das Verschweißen von Stahlelementen erforscht werden, ist das Darmstädter Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF mit an Bord.
Im Rahmen des Projektes QuInLas (Qualitätsgerechte 3-D-Laser-Schweißbearbeitung innovativer Schiffskonstruktionen) soll mit innovativen Fertigungslösungen durch Lasereinsatz vor allem der Schiffbau gestärkt werden. Aber auch der Fahrzeug- und Maschinenbau wird vom Forschungsprojekt profitieren.
Ziel von QuInLas ist die automatisierte Herstellung großer dreidimensionaler Stahlstrukturen. Bislang werden die großen Teile zumeist manuell geschweißt, da eine Automatisierung aufwendig und teuer ... mehr
|
|
Empfehlungen zum Thema
Charles A. Harper
McGraw-Hill Publishing Co.
Christopher W. Sinton
John Wiley & Sons
Fedor Mitschke
Spektrum Akademischer Verlag
Hans Bach et al.
Springer, Berlin
Hans Bach et al.
Springer, Berlin
Stephen Freiman et al
Wiley, J
Chris van Uffelen
Verlagshaus Braun
Hans Bach et al
Springer, Berlin
Hans Bach et al
Springer, Berlin
Materialsgate Glossar
Glas
Glas ist ein amorpher, nichtkristalliner Feststoff. Thermodynamisch kann Glas als gefrorene, unterkühlte Flüssigkeit aufgefasst werden. Im Gegensatz zu kristallinen Materialien fehlt Glas die Fernordnung.
Granulate
Granulate sind Stoffsysteme, die aus sehr vielen kleinen und festen Partikeln aufgebaut sind. Typische Beispiele für Granulate sind Sand, Puder und Geröll. Die beteiligten Teilchen haben makroskopischen Charakter - Quanteneffekte und thermische Bewegungseffekte haben somit keinen Einfluss auf die Eigenschaften eines granularen Systems. Die Eigenschaften eines granularen Systems werden dominant über klassische Kontaktkräfte bestimmt.
Laser
Laser steht für „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“ – übersetzt: „Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung“. Laser sind künstliche Strahlungsquellen, deren Strahlung durch ein sehr enges Frequenzspektrum, hohe Parallelität und eine große Kohärenzlänge charakterisiert ist.
Säuren
Säuren sind Protonendonatoren – also Stoffe, die Protonen (H+-Teilchen) an einen Reaktionspartner übertragen können. In wässrigen Lösungen ist der Reaktionspartner Wasser, es bilden sich Oxonium-Ionen (H3O+-Teilchen), die für den sauren Charakter verantwortlich sind.
Transparenz
Die Transparenz ist eine optische Materialeigenschaft. Sie charakterisiert die Durchlässigkeit von Werkstoffen und Materialien für elektromagnetische Strahlung. Im Bereich des sichtbaren Lichtes (Wellenlängenbereich etwa 400 bis 800 nm) nutzt man auch den Begriff Durchsichtigkeit.
|
|