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Der internationale Heiztechnik-Hersteller Viessmann, Allendorf, verwendet Basotect®, um seine Solarkollektoren zu dämmen. Der leichte und schwerentflammbare Melaminharzschaumstoff der BASF wird an den Seitenwänden und der Rückseite von Flachkollektoren eingesetzt. Er zeigt auch bei hohen Temperaturen über eine längere Zeit hinweg eine gute Dämmleistung. Die abgebildete Viessmann-Kombi-Solaranlage mit Flachkollektoren-Dämmung aus Basotect ist von der Stiftung Warentest im März 2009 als Testsieger mit "gut" ausgezeichnet worden. Foto: Viessmann/BASF 2009
Auf der Sonnenseite
BASF-Spezialschaumstoff in Solarkollektoren des Heiztechnik-Unternehmens Viessmann.
Der internationale Heiztechnik-Hersteller Viessmann, Allendorf, verwendet Basotect®, um seine Solarkollektoren zu dämmen. Der leichte und schwerentflammbare Melaminharzschaumstoff der BASF wird an den Seitenwänden und der Rückseite von Flachkollektoren eingesetzt. Flachkollektoren fangen die Sonnenstrahlung ein und wandeln sie in Wärme um. Basotect zeigt auch bei hohen Temperaturen über eine längere Zeit hinweg eine gute Dämmleistung und beeinflusst positiv den Luftaustausch im Kollektor bei unterschiedlichen klimatischen Bedingungen. Außerdem lässt sich der BASF-Schaumstoff im Gegensatz zu anderen Dämmmaterialien in verschiedene Formen schneiden. Eine Viessmann-Kombi-Solaranlage mit Flachkollektoren-Dämmung aus Basotect ist von der Stiftung Warentest im März 2009 als Testsieger mit "gut" ausgezeichnet worden.
Langfristiges Wärmemanagement
Damit die Kollektoren über ihre gesamte Lebensdauer hinweg so viel Sonnenlicht wie möglich absorbieren, sind langlebige und temperaturbeständige Materialien nötig. Basotect setzt praktisch keine flüchtigen Substanzen frei, die die Sonneneinstrahlung, z.B. durch Fogging an der Kollektorglasscheibe, behindern und so die Effizienz der Solaranlage verringern. Aufgrund der guten Wärmeleitfähigkeit von <0,035 W/m*K und einer intelligenten Gestaltung der Dämmstoffteile erzielt der BASF-Melaminharzschaum bei geringerem Materialeinsatz die gleiche Dämmleistung wie beispielsweise Mineralwolle. Basotect erleichtert die Kollektoren-Montage: Es ist biegsam, faserfrei und lässt sich nach vorgegebenen Konturen einfach zuschneiden.
"Mit dem BASF-Spezialschaumstoff haben wir ein Material gefunden, das die Qualität unserer Flachkollektoren verbessert und uns gleichzeitig die Fertigung erleichtert", so Sigurd von Wenzler, Projektleiter Solartechnik bei Viessmann. "Verglichen mit den bisherigen Standards haben wir den Wirkungsgrad unserer neuen Kollektorengeneration dank Basotect weiter erhöht. So können wir unseren Kunden wirtschaftlich noch interessantere Anlagen bieten."
Heizenergie-Ersparnis mit Flachkollektoren
Flachkollektoren bestehen hauptsächlich aus einer Sicherheitsglasscheibe, einem Absorber (meistens ein selektiv beschichtetes Metallblech) und Metallrohrleitungen, durch die Frostschutzmittel als Medium fließt. Fällt Sonnenlicht durch die Glasscheibe auf den Absorber, wandelt dieser die Strahlung in Wärme um und gibt sie an das Medium in den Röhren ab. Von dort wird die Wärme in den dazugehörigen Warmwasserspeicher des Hauses transportiert. Ergänzt man die Kollektorenanlage um eine Heizungsunterstützung, können Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern jährlich bis zu 30 Prozent Brennstoff für die Heizung einsparen.
Alleskönner Basotect
Wegen seiner günstigen Kombination verschiedener Eigenschaften –temperaturbeständig und schwer entflammbar, dabei leicht, elastisch, schallabsorbierend und wärmedämmend – wird Basotect eingesetzt, um Gebäude, Autos und Züge akustisch und thermisch zu dämmen. Inzwischen gibt es den duroplastischen Schaumstoff in mehreren Ausführungen und für unterschiedliche Anwendungen. So schützt er beispielsweise die empfindlichen Satelliten, die die Trägerrakete Ariane 5 in den Weltraum transportiert. Seit vergangenem Jahr wird er im Olympia-Schwimmstadion von Peking als Akustikdämpfung in Form einer neuartigen Hängekonstruktion eingesetzt – und bald auch in Flugzeugen des amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing.
Quelle: BASF - 02.10.2009.
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