|
|
M A T E R I A L M U S T E R : Gerne unterstützen wir Ihre ...
Brainstormings, Workshops oder Innovationsevents mit einer Auswahl an treffenden Materialmustern! Nach Ihren Vorgaben entwickeln wir materialbasierte Stimmungswelten! Dazu nutzen wir unseren Materialfundus mit mittlerweile über 3500 Mustern!
Nutzen Sie unsere MaterialsCards …
als „Lose-Blatt-Sammlung“ zur Ergänzung oder zum Aufbau Ihres Materialarchivs – in der Regel bieten die genannten Firmen ein umfangreiches Portfolio an interessanten Materialien. Mit dem Erwerb einer MaterialsCard geht das Rennen erst richtig los!
M a ß g e s c h n e i d e r t e Monatsrecherchen ...
"MTC: Materials - Technologies - Competencies" - als erfahrene Materialscouts bringen wir Ihnen die Neuigkeiten für Ihre aktuellen und zukünftigen Projekte per Email direkt und kostengünstig auf Ihren Schreibtisch. 100% RELEVANZ - der "etwas" ANDERE Newsletter!
Unsere Kompetenzen: Werkstoffberatung, Materialscouting und ...
Innovationsrecherche! Seit neun Jahren nutzen Firmen, Verbände, Messen, Verlage, Kongresse und Kreative unsere Beratungskompetenz im Spektrum neuer Materialien, innovativer Werkstofftechnologien und intelligenter Fertigungsverfahren. Mehr erfahren Sie unter dem Menüpunkt "MATERIALSGATE SERVICES".
Trägerfahrzeug, in das die Forscher eine Redox-Flow-Batterie integrieren. © Hochschule für Angewandte Wissenschaften Ostfalia.
Verbesserte Redox-Flow-Batterien für Elektroautos
Forscher haben eine neuartige Redox-Flow-Batterie für Elektroautos entwickelt. Der Vorteil dieser Akkus: Sind sie leer, könnte man an der Tankstelle einfach die entladene Elektrolytflüssigkeit gegen frisch geladene austauschen – was nicht länger dauern würde, als Benzin zu tanken.
Elektromobilität erfährt eine stetig wachsende Bedeutung. Der ehrgeizige Plan der Bundesregierung sieht vor, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos in Deutschland verkauft werden sollen. Die Forscher müssen bis dahin allerdings noch einige Herausforderungen meistern: etwa die Frage des Energiespeichers. Einer der Hoffnungsträger sind die Lithium-Ionen-Akkus. Sie zu laden, dauert jedoch Stunden – Zeit, die der Autofahrer unterwegs nicht hat. Eine Alternative sehen Forscher des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT in Pfinztal bei Karlsruhe in Redox-Flow-Batterien: »Diese Batterien basieren auf flüssigen Elektrolyten. Man könnte sie daher an der Tankstelle in wenigen Minuten aufladen: Der entladene Elektrolyt wird einfach abgepumpt und durch aufgeladenen ersetzt«, sagt der Ingenieur Jens Noack vom ICT. »Der abgepumpte Elektrolyt kann an der Tankstelle wieder geladen werden, beispielsweise durch ein Windrad oder eine Solaranlage.«
Das Prinzip von Redox-Flow-Batterien ist nicht neu: Zwei flüssige Elektrolyte, die Metall-Ionen enthalten, strömen durch Elektroden aus porösem Graphitflies, getrennt von einer Membran, die Protonen durchlässt. Bei diesem Ladungsaustausch fließt Strom über die Elektroden, der sich nutzen lässt.
Bisher haben die Redox-Flow-Batterien jedoch einen Nachteil: Sie speichern deutlich weniger Energie als Lithium-Ionen-Akkus. Die Reichweite der Autos würde nur etwa ein Viertel betragen, rund 25 Kilometer – der Fahrer müsste also viermal so oft die Batterien nachladen. »Wir konnten die Reichweite nun auf das vier- bis fünffache steigern – damit kommt sie in die Nähe der Lithium-Ionen-Akkus«, freut sich Noack. Den Prototypen einer Zelle haben die Forscher bereits hergestellt, nun müssen sie mehrere Zellen zu einer Batterie zusammensetzen und diese optimieren. Diese Weiterentwicklung führen die Forscher mit den Kollegen der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Ostfalia in Wolfenbüttel und Braunschweig durch: Sie testen Elektroantriebe und Energiespeicher an Modellfahrzeugen, die nur ein Zehntel der Größe üblicher Fahrzeuge haben. Eine herkömmliche Redox-Flow-Batterie hat das Forscherteam bereits in ein Modellfahrzeug eingebaut.
Vom 13. bis 15. Oktober ist das Fahrzeug im Maßstab 1:5 auf der eCarTech in München zu sehen (Halle C3, Stand 424), auf einem Prüfstand fahrend. Im kommenden Jahr wollen die Forscher auch die neue Batterie mit vierfacher Reichweite in ein Modellauto integrieren.
Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft - 16.09.2009.
Weitere Informationen
Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie
Joseph-von-Fraunhofer-Straße 7
76327 Pfinztal
Dipl.-Ing. FH Jens Noack
Telefon +49 721 4640-870
Mehr zu diesem Thema:
Der japanische Autohersteller Nissan hat kürzlich eine Technologie vorgestellt, die es ermöglichen soll, Elektroautos ohne Kabel zu laden. Der Ladevorgang soll in speziell dafür eingerichteten Parkbuchten mittels magnetischer Induktion erfolgen.
Eine ähnliche Technik wird heute bereits im kleineren Rahmen angewandt, etwa zum Aufladen elektrischer Zahnbürsten. "Wenn man handliche Geräte anschaut, ist das Aufladen mittels Induktion eine erprobte Technologie, die grundsätzlich funktioniert. Ich glaube aber, dass man Elektroautos über Nacht trotzdem weiterhin mit dem Kabel aufladen wird und tagsüber die Induktionstechnik nutzt. Kabel sind effizienter als Induktion", so David Bott vom Technology Strategy Board.
Das erste Auto ... mehr
Unabdingbare Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit von Elektroautos ist die Entwicklung hochleistungsfähiger Batterien.
Damit Deutschland in der Forschung auf dem Gebiet der Elektrochemie wieder internationales Spitzenniveau erreicht, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nun einen Verbund aus ausgewählten Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im süddeutschen Raum. Das Konsortium, das vom Forschungszentrum Karlsruhe koordiniert wird, erhält 20 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II.
"Um die Potenziale und Chancen der Elektromobilität in Deutschland voll ... mehr
+ + + Lübecker Firma o.m.t. setzt bei Weiterentwicklung auf umweltverträglicheres Eisenphosphat + + + DBU fördert + + +
Wer in Haus und Garten gern werkelt und schafft, kennt das Problem: Immer, wenn man den Elektro-Schrauber braucht, ist dem just der "Saft" ausgegangen - der Akku ist leer. Anders ist das bei Lithium-Ionen-Akkus: Die speichern die einmal geladene Energie nicht nur länger, sie bringen mobil auch mehr Leistung - bis hin zum Einsatz in der Automobil- und Kraftwerksindustrie. Die Lübecker Firma Oberflächen- und Materialtechnologie (o.m.t.) will nun den nächsten Schritt mobiler Maschinentechnik ... mehr
Schavan: "Qualität durch Mobilität" / Forschungsministerium startet Programm zur Entwicklung modernster Batterien
"Deutschland stellt heute die besten Autos der Welt her. Wir wollen in Zukunft auch die besten Elektroautos der Welt herstellen. Daran arbeiten Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Das Motto ist: Qualität durch Mobilität", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Donnerstag in Berlin. Sie gab den Start eines Programms zur Entwicklung modernster Lithium-Ionen-Batterien bekannt. "Die Speicherung von elektrischer Energie ist ein wesentlicher Schlüssel für eine effiziente ... mehr
Fraunhofer LBF nimmt innovativen Ganzfahrzeugprüfstand in Betrieb
Wenn James Bond demnächst seine Widersacher in halsbrecherischer Manier verfolgt, wird dies vermutlich in einem Aston Martin mit zeitgemäßem Elektronantrieb sein. Geräuschlos und pfeilschnell wird er seine Gegner einholen. Für Bonds Sicherheit zeichnen diesmal die Entwickler und Ingenieure des Darmstädter Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF mit ihrem neuen Ganzfahrzeugprüfstand verantwortlich, der ganz auf die Erfordernisse der Elektrofahrzeuge abgestimmt ... mehr
Am 4. Januar 2010 startet die Universität Duisburg-Essen (UDE) eines der größten deutschen Hochschul-Projekte zur Erforschung der Elektromobilität.
In das Großprojekt sind insgesamt 15 UDE-Lehrstühle unterschiedlicher Disziplinen mit mehr als 50 Wissenschaftlern eingebunden. Ingenieure, Ökonomen, Physiker, Informatiker und Psychologen wollen in dem Projekt untersuchen, wie Elektromobilität in einer Metropolregion wie NRW praxistauglich ungesetzt werden kann.
Sämtliche Aspekte der Elektromobilität im Blick
Der Sprecher des Projekts, Prof. Ferdinand Dudenhöffer: "Es geht uns um etwas deutlich anderes, als die bloße Entwicklung ... mehr
Siemens arbeitet mit Hochdruck an Technologien, um Elektroautos in das öffentliche Stromnetz einzubinden. Im Rahmen des dänischen Projekts Edison, das erstmals einen Fahrzeugpool an die Steckdosen legt, entwickelt das Unternehmen unter anderem Methoden, um die Autos schnell aufzuladen. 2011 beginnt der Praxistest auf der Insel Bornholm.
Siemens forscht auch an Komponenten für die Elektroautos selbst. Zur Klimakonferenz in Kopenhagen stellte das Unternehmen drei weitere Democars vor: Die eRUF Stormster, auf Basis des Chassis des Porsche Cayenne. Die von Siemens und der Auto-Manufaktur RUF gebauten Fahrzeuge werden als Shuttles eingesetzt. Die eStormster haben eine maximale Reichweite von 180 Kilometern pro Ladung und erreichen 150 Kilometer pro Stunde. Mit 340 PS (250 Kilowatt) beschleunigen die Wagen in neun Sekunden auf 100 km/h ... mehr
New insight into how nature handles some fundamental processes is guiding researchers in the design of tailor-made proteins for applications such as artificial photosynthetic centers, long-range electron transfers, and fuel-cell catalysts for energy conversion.
From rusting iron to forest fires to the beating of a human heart, oxidation-reduction reactions, which transfer electrons from one atom to another, are at the heart of many chemical and biological processes. Each process requires a particular redox potential, just as different electronic devices can require their own special battery.
How nature fine-tunes these potentials over a broad range with little change to the protein’s electron-transfer properties or efficiency has largely remained a ... mehr
|
|
Empfehlungen zum Thema
Geoff Davies
Butterworth-Heinemann
Karl-Heinz Zürl
Hanser Fachbuchverlag
Hansjörg Lipowsky
Wiley-VCH
Rudolf Stauber et al
Hanser
Jürgen Bischoff et al
Log_x (2007)
Dusan Gruden
Vieweg+Teubner
Materialsgate Glossar
Elektrolyt
Als Elektrolyte werden Leiter 2. Klasse bezeichnet. Es handelt sich dabei üblicherweise um Lösungen von Salzen, Säure oder Basen. Der Ladungstransport erfolgt hier - im Gegensatz zu metallischen Leitern - über freibewegliche Ionen, die sich in einem elektrischen Feld bewegen.
In
In ist das Symbol für das chemische Element Indium.
Ionen
Als Ionen bezeichnet man elektrisch geladene Atome oder Moleküle. Positiv geladene Ionen werden Kationen genannt, sie haben einen Elektronenmangel. Negativ geladene Ionen werden Anionen genannt, sie haben einen Elektronenüberschuss.
|
|