11.03.2010 15:13 Uhr, 10. KW
Sie sind nicht eingeloggt - Login - Warenkorb -

M A T E R I A L M U S T E R : Gerne unterstützen wir Ihre ...

Brainstormings, Workshops oder Innovationsevents mit einer Auswahl an treffenden Materialmustern! Nach Ihren Vorgaben entwickeln wir materialbasierte Stimmungswelten! Dazu nutzen wir unseren Materialfundus mit mittlerweile über 3500 Mustern!

Nutzen Sie unsere MaterialsCards …

als „Lose-Blatt-Sammlung“ zur Ergänzung oder zum Aufbau Ihres Materialarchivs – in der Regel bieten die genannten Firmen ein umfangreiches Portfolio an interessanten Materialien. Mit dem Erwerb einer MaterialsCard geht das Rennen erst richtig los!

M a ß g e s c h n e i d e r t e Monatsrecherchen ...

"MTC: Materials - Technologies - Competencies" - als erfahrene Materialscouts bringen wir Ihnen die Neuigkeiten für Ihre aktuellen und zukünftigen Projekte per Email direkt und kostengünstig auf Ihren Schreibtisch. 100% RELEVANZ - der "etwas" ANDERE Newsletter!

Unsere Kompetenzen: Werkstoffberatung, Materialscouting und ...

Innovationsrecherche! Seit neun Jahren nutzen Firmen, Verbände, Messen, Verlage, Kongresse und Kreative unsere Beratungskompetenz im Spektrum neuer Materialien, innovativer Werkstofftechnologien und intelligenter Fertigungsverfahren. Mehr erfahren Sie unter dem Menüpunkt "MATERIALSGATE SERVICES".

MMaterialsNews vom 12.08.2009

Nissan lädt Elektroauto mittels Induktion auf

Der japanische Autohersteller Nissan hat kürzlich eine Technologie vorgestellt, die es ermöglichen soll, Elektroautos ohne Kabel zu laden. Der Ladevorgang soll in speziell dafür eingerichteten Parkbuchten mittels magnetischer Induktion erfolgen.
Eine ähnliche Technik wird heute bereits im kleineren Rahmen angewandt, etwa zum Aufladen elektrischer Zahnbürsten. "Wenn man handliche Geräte anschaut, ist das Aufladen mittels Induktion eine erprobte Technologie, die grundsätzlich funktioniert. Ich glaube aber, dass man Elektroautos über Nacht trotzdem weiterhin mit dem Kabel aufladen wird und tagsüber die Induktionstechnik nutzt. Kabel sind effizienter als Induktion", so David Bott vom Technology Strategy Board.

Das erste Auto, das die Induktionstechnologie verwendet, wird Nissan Anfang August im Rahmen der Eröffnung des neuen Firmenhauptsitzes in Yokohama vorstellen. Das "Zero Emission Vehicle" (ZEV) soll ein rein elektrisch betriebener, kompakter Fünfsitzer werden. Der im Auto eingesetzte 250 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Akku soll dem Fahrzeug eine Reichweite von rund 160 Kilometern ermöglichen. Die Höchstgeschwindigkeit werde etwa 150 Kilometer pro Stunde betragen, heißt es bei Nissan. Das Elektroauto soll schon 2010 in Japan und den USA auf den Markt kommen. Europäer müssen sich noch bis 2012 gedulden.

Bei Nissan denkt man noch einen Schritt weiter. Die Induktionstechnik könne, so die Idee, in eigene Ladespuren in der Fahrbahn integriert werden, wodurch Elektroautos theoretisch während der Fahrt geladen werden könnten. Details zu Kosten, Ladezeit der Autos und der nötigen Länge einer solchen Spur hat man bei Nissan derzeit allerdings noch nicht parat. "Grundsätzlich halte ich die Idee, Autos mittels Induktion zu laden für eine interessante Variante. Das Problem dabei ist, dass der Abstand zum Boden nur sehr klein sein darf, da sonst der Stromverlust zu groß wird", sagt Hubert Berger, Leiter des Studiengangs "Elektronik & Technologiemanagement" der Fachhochschule Joanneum http://www.fh-joanneum.at , im pressetext-Interview. Einfacher wäre es, seitlich eine Strom führende Schiene anzubringen, an der sich Autos aufladen können, so der Experte.

Derzeit wird intensiv an neuen Ladetechniken für Elektroautos geforscht, nachdem der Nissan-Konzern in einer Studie festgestellt hatte, dass die größte Sorge potenzieller Elektroauto-Käufer langwierige, unpraktische Ladevorgänge seien. Neben der Induktionstechnik erforscht man deshalb auch kabelgebundene Schnellladetechniken, die den Akku binnen 25 Minuten wieder zu 80 Prozent aufladen sollen. Das System sei besonders für öffentliche Parkplätze oder Autobahnraststätten geeignet. Fahrer könnten dort ihre Autos "während sie einkaufen oder eine Tasse Tee trinken" aufladen, so Nissan-Produktstratege Larry Haddad.

Quelle: www.nissan.de / eCarTec E-Newsletter - 11. August 2009.
Recherchiert und dokumentiert von:
Dr.-Ing. Christoph Konetschny
Material- und Nanoexperte der
Technologie-Agentur Materialsgate

Sie wünschen Material- und Technologierecherchen zu diesem Thema?
Nutzen Sie dafür unseren Material- und Technologieberatungsservice

MMehr zu diesem Thema:

Neue Technologie von Visteon mit Innovationspreis ausgezeichnet
Mit einer praktischen Neuerung macht Visteon Corporation (NYSE: VC) es möglich, bequem und sicher Mobiltelefone, MP3-Player oder PDAs während der Fahrt vollständig zu laden und dauerhaft funktionsbereit zu halten. Visteon zeigt seine Technologie für drahtloses Aufladen im Fahrzeug zum ersten Mal auf der Internationalen Messe für Unterhaltungselektronik CES 2007, die vom 8. bis 11. Januar in Las Vegas stattfindet. Dank dieser Innovation ist es nicht mehr nötig, Aufladegeräte für die im Fahrzeug... mehr
Siemens stellt auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März) weitere Schlüsselkomponenten für Elektromobilität vor. Das Unternehmen zeigt ein integriertes Ladesystem und auf dem Stand der Ruf Automobile GmbH in einer neuen Version des Elektrosportwagens eRuf Greenster ein sogenanntes Doppelmotorkonzept.
Elektromobilität ist auch Thema auf der CeBIT in Hannover (bis 6. März). Hier arbeitet Siemens als Partner des Projekts Harz.EE-mobility an der Kommunikationsanbindung von Elektroautos an das Smart Grid, das intelligente Stromnetz. Siemens rechnet damit, dass schon in absehbarer Zeit weltweit mehr als eine Million Elektroautos fahren werden. Diese brauchen in den Ballungsgebieten zahlreiche Aufladestationen. Um dies kostengünstig umzusetzen, wird eine zentrale Kontrollstation mit mehreren preiswerteren... mehr
Fraunhofer LBF nimmt innovativen Ganzfahrzeugprüfstand in Betrieb
Wenn James Bond demnächst seine Widersacher in halsbrecherischer Manier verfolgt, wird dies vermutlich in einem Aston Martin mit zeitgemäßem Elektronantrieb sein. Geräuschlos und pfeilschnell wird er seine Gegner einholen. Für Bonds Sicherheit zeichnen diesmal die Entwickler und Ingenieure des Darmstädter Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF mit ihrem neuen Ganzfahrzeugprüfstand verantwortlich, der ganz auf die Erfordernisse der Elektrofahrzeuge abgestimmt... mehr
Am 4. Januar 2010 startet die Universität Duisburg-Essen (UDE) eines der größten deutschen Hochschul-Projekte zur Erforschung der Elektromobilität.
In das Großprojekt sind insgesamt 15 UDE-Lehrstühle unterschiedlicher Disziplinen mit mehr als 50 Wissenschaftlern eingebunden. Ingenieure, Ökonomen, Physiker, Informatiker und Psychologen wollen in dem Projekt untersuchen, wie Elektromobilität in einer Metropolregion wie NRW praxistauglich ungesetzt werden kann. Sämtliche Aspekte der Elektromobilität im Blick Der Sprecher des Projekts, Prof. Ferdinand Dudenhöffer: "Es geht uns um etwas deutlich anderes, als die bloße Entwicklung... mehr
Siemens arbeitet mit Hochdruck an Technologien, um Elektroautos in das öffentliche Stromnetz einzubinden. Im Rahmen des dänischen Projekts Edison, das erstmals einen Fahrzeugpool an die Steckdosen legt, entwickelt das Unternehmen unter anderem Methoden, um die Autos schnell aufzuladen. 2011 beginnt der Praxistest auf der Insel Bornholm.
Siemens forscht auch an Komponenten für die Elektroautos selbst. Zur Klimakonferenz in Kopenhagen stellte das Unternehmen drei weitere Democars vor: Die eRUF Stormster, auf Basis des Chassis des Porsche Cayenne. Die von Siemens und der Auto-Manufaktur RUF gebauten Fahrzeuge werden als Shuttles eingesetzt. Die eStormster haben eine maximale Reichweite von 180 Kilometern pro Ladung und erreichen 150 Kilometer pro Stunde. Mit 340 PS (250 Kilowatt) beschleunigen die Wagen in neun Sekunden auf 100 km/h... mehr
Forscher haben eine neuartige Redox-Flow-Batterie für Elektroautos entwickelt. Der Vorteil dieser Akkus: Sind sie leer, könnte man an der Tankstelle einfach die entladene Elektrolytflüssigkeit gegen frisch geladene austauschen – was nicht länger dauern würde, als Benzin zu tanken.
Elektromobilität erfährt eine stetig wachsende Bedeutung. Der ehrgeizige Plan der Bundesregierung sieht vor, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos in Deutschland verkauft werden sollen. Die Forscher müssen bis dahin allerdings noch einige Herausforderungen meistern: etwa die Frage des Energiespeichers. Einer der Hoffnungsträger sind die Lithium-Ionen-Akkus. Sie zu laden, dauert jedoch Stunden – Zeit, die der Autofahrer unterwegs nicht hat. Eine Alternative sehen Forscher des Fraunhofer... mehr
Bundesumweltministerium fördert Forschungsprojekt LithoRec
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat heute, am 11. September 2009, den Startschuss für das Großprojekt "LithoRec" zum Recycling von Lithium-Ionen-Batterien gegeben. Ein Konsortium aus fünf Instituten der Technischen Universität Braunschweig, einem Institut der Universität Münster und zehn namhaften Unternehmen wird bis Ende 2011 entsprechende Technologien erforschen und entwickeln. "Wir wollen, dass bis 2020 eine Million Elektroautos auf der Straße fahren. Deshalb müssen... mehr
Elektro-Autos werden erst ab dem Jahr 2030 auf dem freien Markt wettbewerbsfähig sein. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der WHU - Otto Beisheim School of Management.
Mittelfristig dämpften hohe Batteriekosten und eine zu geringe Reichweite der Fahrzeuge das Interesse der Konsumenten, so die Autoren Anne Feller und Michael Stephan. Die Bachelor-Studenten hatten in ihrer Abschlussarbeit am "Kühne Stiftungslehrstuhl für Logistikmanagement" ein Modell entwickelt, das die Vorhersage von Marktanteilen für E-Autos ebenso erlaubt wie die Analyse der Auswirkungen staatlicher Förderung auf den Absatz der Fahrzeuge. "Die Studie leistet einen wesentlichen... mehr

Empfehlungen zum Thema

Materialsgate Glossar

At
At ist das Symbol für das chemische Element Astat.
In
In ist das Symbol für das chemische Element Indium.
Ionen
Als Ionen bezeichnet man elektrisch geladene Atome oder Moleküle. Positiv geladene Ionen werden Kationen genannt, sie haben einen Elektronenmangel. Negativ geladene Ionen werden Anionen genannt, sie haben einen Elektronenüberschuss.