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Ein starkes Netz für technische Textilien
+ + + Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ auf der techtextil 2009 + + + Von neuen textilen Strukturen bis zum Mikroklima in Geweben + + + 10 Firmen und Institute mit innovativen Produkten und Konzepten + + +
Die techtextil ist mit über 1.100 Ausstellern weltweit die zentrale Plattform für Anwender und Entwickler von technischen Textilien in verschiedenen Anwendungsgebieten.
Textile Materialien und Strukturen werden immer mehr zum Träger vielfältiger Funktionen. Diese werden ermöglicht durch die Nutzung neuester Erkenntnisse aus Nanotechnologie, Biotechnologie, Chemie, Elektronik, Maschinenbau oder textiler Fertigungstechnik. Dadurch eröffnen sich neue Anwendungsfelder für technische Textilien in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, im Bauwesen, im Personen- und Sachschutz, im Bereich Medizin und Hygiene, im Sportsektor, in Mode und Bekleidung bis zu Heim- und Haustextilien.
Das Netzwerk „Textile Innovation“ der Bayern Innovativ GmbH umfasst über 800 Unternehmen und 70 Institute aus 15 Ländern. Mit seinen Plattformen führt es Teilnehmer aus allen Technologien und Branchen zusammen, die sich in die Thematik funktioneller Hightech-Textilien und deren verschiedene Marktsegmente einbringen.
Speziell Firmen und Instituten aus Bayern wird die Möglichkeit eröffnet, Neuentwicklungen auf internationalen High-Tech-Messen zu präsentieren. Auf der techtextil 2009 wird zum ersten Mal der Gemeinschaftsstand Bayern Innovativ ausgerichtet.
Zu den zehn Ausstellern gehört die Hochschule München mit dem Labor für angewandte Ergonomie, das zwei Eigenentwicklungen aus der bekleidungsphysiologischen Forschung vorstellt. Zum einen das SWEATOR-System zur Mikroklimamessung, das nach dem Hautmodell aufgebaut wurde und die menschliche Thermoregulation simuliert. Dies kann z. B. zur Beurteilung von konstruktions- und aufbaubedingten Auswirkungen auf das Mikroklima im Kontaktbereich Mensch und Sitz in der Automobilindustrie genutzt werden. Zum anderen das Thermo-Hygrographiemesssystem THG-AreaView, ein bildgebendes Messverfahren zur Bestimmung der Feuchteverteilung, die dem optischen Betrachter verborgen bleibt z. B. innerhalb von Fahrzeugsitzen oder Matratzen.
Die apos GmbH & Co. KG aus Hösbach präsentiert Unterfederungssysteme aus dymetrol für alle Arten von Sitzen. dymetrol ist thermisch verfestigt und hat dadurch eine hohe Dimensionsstabilität. Die hohe Elastizität gewährleistet einen schnellen „Memory-Effekt“ – also eine Rückformung des Gewebes in die ursprüngliche Dimension, sobald keine Belastung mehr auf das Material einwirkt.
Weiterhin werden noch folgende Forschungs- und Entwicklungsergebnisse sowie Produkte und Dienstleitungen vorgestellt:
- synthetische Filtermedien von der IREMA Filter GmbH aus Postbauer
- verschleißfeste Fadenleitorgane für technische Textilien und Chemiefasern sowie Standard-Fadenführern von der Rauschert GmbH aus Pressig
- Flechtartikel sowie Isolier- und Schutzschläuche von der SILTEX Flecht- und Isoliertechnologie Holzmüller GmbH & Co. KG aus Julbach
- antimikrobielle Sport- und Berufsbekleidung, Socken, Schuheinlagen, Nachtwäsche, Bett- und Haustextilien von SILVADO aus Deutenhausen
- technische Spezialgewebe und funktionelle Florgewebe aus Chemie -und Naturfasern von der STVW Veloursweberei GmbH aus Stammbach
- hochentwickelte textile Strukturen für den Einsatz in High-End-Verbundwerkstoffen von der V. Fraas GmbH aus Helmbrechts
- Personenkühlsystme aus [ventilationWear] von der ENTRAK GmbH & Co. KG aus Wendelstein zum Einsatz in Arbeit und Beruf, Schutz und Sicherheit, Sport und Freizeit, Wellness und spezielle Anforderungen
- Studiengang Textile Technologien der Hochschule Hof, Abteilung Münchberg
Quelle: Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH – 05.2009.
Mehr zu diesem Thema:
Mit Design, Entwicklung und Verarbeitung Technischer Textilien bis zum fertigen Endprodukt beschäftigt sich der neue Studiengang "Textile Produkttechnologie - Technische Textilien" an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen.
Dort können ab dem Wintersemester 2009/10 erstmals Ingenieure speziell für den Umgang mit diesen innovativen Materialien umfassend ausgebildet werden.
Technische Textilien sind Werkstoffe, die besonders leicht, fein, flexibel, elastisch oder auch hochfest, extrem widerstandsfähig und undurchlässig sein können. Ihre Eigenschaften können individuell für den jeweiligen Einsatzzweck maßgeschneidert werden. Ihre Verwendung reicht von der Bauindustrie über Medizintechnik bis hin zu Luft- und ... mehr
Niederdruck-Plasmabehandlung für bessere Waschbeständigkeit
Bei OP-Textilien aus Polyester-Mikrofilamentgewebe im Mehrweg-Einsatz wird die zum Schutz von Patient und Arzt notwendige Barrierewirkung gegenüber Keimen üblicherweise durch Wasser und Öl abweisende Fluorcarbonharz-Ausrüstungen erreicht.
Bei der gewerblichen Wiederaufbereitung wird die Funktion dieser hydrophoben Ausrüstung allerdings auch bei ausreichender Fixierung oft stark beeinträchtigt: In erster Linie sind Tensid- und weitere Chemikalienrückstände auf dem textilen Material für ... mehr
Garments that can measure a wearer's body temperature or trace their heart activity are just entering the market, but the European project BIOTEX weaves new functions into smart textiles.
Miniaturised biosensors in a textile patch can now analyse body fluids, even a tiny drop of sweat, and provide a much better assessment of someone's health.
It is 7 o’clock in the morning. You check yourself in the mirror, adjust your collar, and consider the hectic day ahead. But at least you know that the stress won't damage your health, for this is no ordinary set of clothes you are wearing. Embedded within the fabric are numerous sensors, constantly monitoring your vital signs. If danger ... mehr
Das Sächsische Textilforschungsinstitut an der TU Chemnitz veranstaltet im Rahmen der Bundesgartenschau am 28. August 2007 ein Kolloquium "Technische Textilien"
Garten- und Landschaftsbauer, Gärtner, Architekten und Bauherren sind eingeladen, wenn das Sächsische Textilforschungsinstitut (STFI) auf dem Gelände der Bundesgartenschau (BUGA) in Ronneburg ein Kolloquium durchführt. Die Veranstaltung am 28. August 2007 steht unter dem Thema "Textilien für Erosionsschutz und Begrünung im praktischen Einsatz".
In den vergangenen Jahren fanden am STFI umfangreiche Forschungsarbeiten zur Entwicklung technischer Textilien für den Garten- und Landschaftsbau ... mehr
Royal DSM N.V. and the Royal Dutch Skating Association (KNSB) are introducing an innovative skinsuit for the Dutch Olympic short-track team.
The new suit will be unveiled at the Winter Olympic Games in Vancouver. In collaboration with the KNSB, DSM has developed a lighter and, most importantly, more comfortable suit that offers maximum protection. This innovation forms part of DSM's ‘Innovation is our Sport™’ program, which focuses on working with and for athletes to develop innovative products in the areas of nutrition and materials.
The new product’s secret weapon is the use of Dyneema®, the world's strongest fiberTM. By ... mehr
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