|
|
Unsere M A T E R I A L R E C H E R C H E N geben ...
Innovations-Impulse - über 200 namhafte Unternehmen haben bereits unsere Dienstleistungen (Recherche & Beratung) in Anspruch genommen! Wann zählt ihr Unternehmen dazu?
Die notwendige Barrierewirkung von OP-Textilien gegenüber Keimen wird häufig durch Öl und Wasser abweisende (hydrophobe) Ausrüstungen mit Fluorcarbonharzen erreicht.
Hydrophobierung von OP-Textilien
Niederdruck-Plasmabehandlung für bessere Waschbeständigkeit
Bei OP-Textilien aus Polyester-Mikrofilamentgewebe im Mehrweg-Einsatz wird die zum Schutz von Patient und Arzt notwendige Barrierewirkung gegenüber Keimen üblicherweise durch Wasser und Öl abweisende Fluorcarbonharz-Ausrüstungen erreicht.
Bei der gewerblichen Wiederaufbereitung wird die Funktion dieser hydrophoben Ausrüstung allerdings auch bei ausreichender Fixierung oft stark beeinträchtigt: In erster Linie sind Tensid- und weitere Chemikalienrückstände auf dem textilen Material für das Nachlassen der Barrierewirkung verantwortlich und machen ca. 4 bis 5 Nachrüstungen mit Fluorcarbonharzen im Lebenszyklus des Textils notwendig.
Im Rahmen eines AiF-Forschungsprojektes (AiF-Nr. 14710N) suchten die Wissenschaftler des Kompetenzzentrums Wäscherei an den Hohenstein Instituten in Bönnigheim nach Möglichkeiten, mit Hilfe einer Niederdruck-Plasmabehandlung die Waschpermanenz von hydrophoben Ausrüstungen bei OP-Textilien zu verbessern. Dieses Ziel wurde unter Verwendung einer Niederdruck-Plasmaanlage mit modifizierter horizontaler Drehtrommel für Stückgutbehandlungen durch Reinigen und Vereinheitlichen der textilen Oberfläche erreicht.
Zusätzlich wurden bei fertig konfektionierter Ware die oberflächig anhaftenden Verunreinigungen von im Gebrauch befindlichen OP-Textilien teilweise inaktiviert und damit die Funktionsfähigkeit der hydrophoben Ausrüstung wieder verbessert. In der Folge konnte die Einsatzmenge von Fluorcarbonharzen bei gleicher Effektstärke und Permanenz im Rahmen der Erstausrüstung nach einer solchen Plasmabehandlung auf die Hälfte reduziert werden und so entsprechende ökonomische und ökologische Vorteile für die gewerblichen Wäschereien realisiert werden.
Wir danken der Forschungsvereinigung Forschungskuratorium Textil e.V. für die finanzielle Förderung des Forschungsvorhabens AiF-Nr. 14710N, das im Programm zur Förderung der "Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)" aus Haushaltsmitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V. (AiF) erfolgte.
Quelle: Hohenstein Institute / IDW.
Mehr zu diesem Thema:
Unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Seeger ist Forschern der Universität Zürich ein entscheidender Durchbruch in der Veredelung von Textilstoffen gelungen.
Das neue Gewebe ist das weltweit wasserabweisendsten Material, wie die Forschenden im Journal "Advanced Functional Materials" berichten. Wasserabweisende Textilien werden schon bald neue Möglichkeiten zum Beispiel für Sportbekleidungen eröffnen.
Unter der Leitung von Professor Stefan Seeger, Institut für physikalische Chemie der Universität Zürich, haben Schweizer Forschungsgruppen in Anwendung der Nanotechnologie eine revolutionäre Veredelung für Textilgewebe entwickelt: Sie ... mehr
WACKER SILICONES präsentiert auf dem SEPAWA Kongress 2008 eine neuartige Siliconemulsion für die Herstellung hochwirksamer wasserbasierender Siliconimprägniermittel.
Die Mikroemulsion ist für Haushalts-Anwendungen geeignet und verleiht Textilien, aber auch Rauleder, Holz und Korkprodukten eine ausgeprägt hydrophobe, also wasserabstoßende Oberfläche. Der SEPAWA Kongress 2008 findet vom 15. bis zum 17. Oktober in Würzburg statt.
Wasserbasierende Textilimprägniermittel sind ökologisch vorteilhaft, in ihrer Wirksamkeit jedoch bislang lösemittelhaltigen Produkten meist unterlegen. Grund dafür ist der Einsatz von Emulgatoren. Diese sind zur Stabilisierung ... mehr
Garments that can measure a wearer's body temperature or trace their heart activity are just entering the market, but the European project BIOTEX weaves new functions into smart textiles.
Miniaturised biosensors in a textile patch can now analyse body fluids, even a tiny drop of sweat, and provide a much better assessment of someone's health.
It is 7 o’clock in the morning. You check yourself in the mirror, adjust your collar, and consider the hectic day ahead. But at least you know that the stress won't damage your health, for this is no ordinary set of clothes you are wearing. Embedded within the fabric are numerous sensors, constantly monitoring your vital signs. If danger ... mehr
Neue Prüfmethode beim zuständigen europäischen Komitee eingereicht
Ein multinationales Konsortium, bestehend aus industriellen und wissenschaftlichen Partnern, hat ein Verfahren erarbeitet, mit dessen Hilfe die Reinigungsleistung von Glasprodukten objektiv beurteilt werden kann. Im Rahmen des europäischen Specific Targeted Research Project (kurz: STREP) wurde 2004 das Projekt "self cleaning glass" gestartet. Die erzielten Ergebnisse belegen, dass die Funktion selbstreinigender Fenstergläser wie Pilkington ActivTM überzeugt. Aus diesem Grund wurde das ... mehr
Fraunhofer POLO announces roll-to-roll pilot production of transparent barrier films for encapsulation of flexible electronics and solar cells.
Researchers from the Fraunhofer Polymer Surfaces Alliance POLO (Fraunhofer POLO) have developed highly efficient barrier films suitable for roll-to-roll production and that are now being produced on a pilot plant scale.
The scientists have developed a sandwich structure of inorganic ceramic layers, which embed the patented hybrid coating ORMOCER®. The system has a very low water permeability of 2 x 10-4 g/m2/d, as measured in a calcium test at 38°C and 90% r.h.. Dr. Sabine Amberg-Schwab, spokesperson ... mehr
Stammzellen regen Gefäßneubildung an und sorgen so für optimiertes Einwachsen von Textilimplantaten
In der Regenerationsmedizin spielt die Verträglichkeit eines textilen Implantats im Körper – die so genannte Biotoleranz eine wichtige Rolle. Textilimplantate werden jedoch nicht immer vom Körper toleriert. Selbst moderne Implantate aus resorbierbaren Biopolymeren, wie z. B. Polymilchsäure, bauen sich zwar nach einer gewissen Zeit im Körper ab, doch zerfallen sie in saure Einzelbestandteile. Sie sorgen rund um den Implantationsort mitunter für erhebliche Probleme, die von Entzündungen bis ... mehr
Verbesserte Oberflächenstruktur erhöht Hydrophobie und Resistenz gegen Außeneinflüsse
Im Rahmen eines gemeinschaftlichen Forschungsprojektes wurden an den Hohenstein Instituten in Bönnigheim und dem ITCF Denkendorf (AiF-Nr. 15142 N/1) schmutzabweisende Textilien entwickelt, die den aus der Natur bekannten Lotus-Effekt optimal nutzen. Mittels einer neuen Faserstrukturierung wurde der schmutzabweisende Effekt erstmals durch eine faserimanente Strukturierung der Oberfläche realisiert. Die in der Herstellung inkorporierten Partikel zeigen dabei lediglich vernachlässigbare Auswirkungen ... mehr
Could lead to design of water-shedding materials for applications in energy, medicine, and more
Scientists at the U.S. Department of Energy’s Brookhaven National Laboratory have obtained the first glimpse of miniscule air bubbles that keep water from wetting a super non-stick surface. Detailed information about the size and shape of these bubbles — and the non-stick material the scientists created by “pock-marking” a smooth material with cavities measuring mere billionths of a meter — is being published online today in the journal Nano Letters.
“Our results explain how these nanocavities ... mehr
|
|
Empfehlungen zum Thema
Verband der Restauratoren
Theiss
Friedrich-Wilhelm Bach et al
Wiley-Vch
Eugene A. Irene
Wiley & Sons
Thomas Gries, Kai Klopp
Springer, Berlin
Q. Wei
Woodhead Publishing Ltd
Thorsten Klooster
Birkhäuser
Jamal Takadoum
Iste Publishing Company
Rory A. Wolf
Hanser Fachbuch
Materialsgate Glossar
Oberfläche
Unter einer Oberfläche versteht man die Fläche zwischen einer festen und einer gasförmigen Phase.
|
|