MMaterialNews Archiv - Wir geben Innovationsimpulse

Im Rahmen unserer Recherche- und Beratungstätigkeiten sichten wir regelmäßig zahlreiche internationale Quellen. Täglich binden wir in unser Portal mehrere Pressemitteilungen oder übermittelte Nachrichten ein, die materialbasierte Innovationen aus den Bereichen Forschung, Entwicklung und Anwendung zum Gegenstand haben. Gerne können Sie diesen Fundus für Ihre eigene Recherchen nutzen.

Fraunhofer ITEM erforscht die Gesundheitsrisiken von Kohlenstoff-Nanoröhren
Kohlenstoff-Nanoröhren (Carbon Nanotubes, kurz CNT) gehören zu den neuen Nanomaterialien mit einem breiten Anwendungspotenzial. Ihre außergewöhnlichen Eigenschaften – extreme Zugfestigkeit, hohe elektrische Leitfähigkeit und das geringe Gewicht – machen diese winzigen Röhrchen aus Graphit für verschiedenste Produkte interessant. Einige Untersuchungen weisen jedoch darauf hin, dass bestimmte Nanotubes mit speziellen Eigenschaften ähnlich krebsauslösend sein könnten wie Asbestfasern... mehr
Purdue University researchers have developed a new type of pump for drug-delivery patches that might use arrays of "microneedles" to deliver a wider range of medications than now possible with conventional patches.
The current "transdermal" patches are limited to delivering drugs that, like nicotine, are made of small hydrophobic molecules that can be absorbed through the skin, said Babak Ziaie, a professor of electrical and computer engineering and biomedical engineering. "There are only a handful of drugs that currently can be administered with patches," he said. "Most new drugs are large molecules that won't go through the skin. And a lot of drugs, such as those for treating... mehr
Researchers at the National Institute of Standards and Technology (NIST) have demonstrated a microminiaturized device that can make complex viscosity measurements—critical data for a wide variety of fields dealing with things that have to flow—on sample sizes as small as a few nanoliters.
Currently a table-top prototype, the NIST rheometer could be a particularly valuable tool for biotechnologists studying minute quantities of complex materials that must function in confined spaces. Viscosity, elasticity and how materials flow when subject to a force is the subject of rheology, and the measurements tell a lot about a complicated material like a gel. Is it more like a liquid or a solid? By how much and under what conditions? The popular toy Silly Putty™ is a classic example of... mehr
Speakers made from carbon nanotube sheets that are a fraction of the width of a human hair can both generate sound and cancel out noise -- properties ideal for submarine sonar to probe the ocean depths and make subs invisible to enemies. That's the topic of a report on these "nanotube speakers," which appears in ACS' Nano Letters, a monthly journal.
Ali Aliev and colleagues explain that thin films of nanotubes can generate sound waves via a thermoacoustic effect. Every time that an electrical pulse passes through the microscopic layer of carbon tubes, the air around them heats up and creates a sound wave. Chinese scientists first discovered that effect in 2008, and applied it in building flexible speakers. In a remarkable demonstration, which made its way onto YouTube, the Chinese nanoscientists stuck a sheet of nanotubes onto the side of a... mehr
Flüssigexplosivstoff lässt sich leicht herstellen. Terroristen können die Chemikalien daher für Anschläge nutzen – etwa auf Flugzeuge. Neue Detektionssysteme an den Sicherheitskontrollen der Flughäfen sollen künftig helfen, die gefährlichen Substanzen aufzuspüren. Forscher testen die Geräte jetzt in ihren Speziallabors.
Die meisten Fluggäste empfinden es als lästig: das Flüssigkeitsverbot fürs Handgepäck. Die im November 2006 in Europa eingeführten Sicherheitsvorschriften im Flugverkehr sehen vor, dass Passagiere Flüssigkeiten wie Cremes, Zahnpasta oder Sonnenmilch nur noch in 100-Milliliter-Behältern mitnehmen dürfen. Die EU reagierte mit diesen Bestimmungen auf vereitelte Anschläge mit Flüssigexplosivstoff, die Terrorverdächtige im August 2006 auf Transatlantikflüge geplant hatten. Jetzt können Reisende... mehr
LATI MDT heißt die neue Familie von magnetisch detektierbaren Kunststoffen des italienischen Compoundierspezialisten LATI Industria Termoplastici, Vedano Olona.
Haupteinsatzgebiet dieser für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassenen Compounds ist die Substitution von Metallen und keramischen Werkstoffen in Fördereinrichtungen und Maschinenelementen für die Lebensmittelindustrie. Ein spezieller Füllstoff sorgt dafür, dass sich abgelöste Bruchstücke mit Hilfe üblicherweise in der Lebensmittelverarbeitung eingesetzter Metalldetektoren aufspüren und aus dem Produktstrom entfernen lassen. Dabei ist der Füllstoff so fein in der Polymermatrix dispergiert... mehr
Bildsensoren, die für elektronische Einparkhilfen in Autos oder zur Qualitätskontrolle in der Produktionstechnik verwendet werden, müssen hitzebeständig sein. Schließlich herrschen dort oft sehr hohe Temperaturen. Forscher haben jetzt einen CMOS-Chip gefertigt, der sogar bei 115 Grad Celsius funktioniert.
Immer mehr Automobilhersteller statten ihre Fahrzeuge mit Bildsensoren aus – etwa um Fußgänger, Fahrzeuge im toten Winkel und Bordsteine für elektronische Einparkhilfen zu erkennen. Die Sensoren müssen auch bei extrem hohen Temperaturen und in gleißendem Sonnenlicht funktionieren. Sind sie etwa hinter dem Rückspiegel oder auf dem Armaturenbrett angebracht, kann es sehr heiß werden. Einen CMOS-Bildsensor (Complementary Metal Oxide Semiconductor), der Umgebungstemperaturen von -40 bis... mehr
Nanocrystal conductors could lead to massive, robust 3-D storage
Rice University scientists have created the first two-terminal memory chips that use only silicon, one of the most common substances on the planet, in a way that should be easily adaptable to nanoelectronic manufacturing techniques and promises to extend the limits of miniaturization subject to Moore's Law. Last year, researchers in the lab of Rice Professor James Tour showed how electrical current could repeatedly break and reconnect 10-nanometer strips of graphite, a form of carbon, to create... mehr
Wenn energiereiche Ionen auf einen Festkörper treffen und aus ihm Atome lösen, nennt man das Sputtern. Damit lassen sich Glasoberflächen hauchdünn beschichten. Forscher haben ein spezielles Sputter-Verfahren entwickelt und die Beschichtungseffizienz enorm erhöht. Von dem Ergebnis profitiert nicht nur die Architektur.
Es soll der spektakulärste Konzertsaal Deutschlands werden: Zwar ist die Elbphilharmonie ein umstrittenes Bauprojekt, doch das Jahrhundertbauwerk hat schon für Aufsehen gesorgt. Weltweit einmalig sind die bis zu fünf Meter hohen Glasscheiben. Jedes der multifunktionalen Isoliergläser ist ein Unikat. Architekturgläser wie diese müssen im modernen Gebäudebau immer höheren Ansprüchen genügen. Nicht nur, dass die Fläche oft sehr groß ist. Spezialgläser müssen eine exzellente Optik bieten... mehr
Eignen sich Leichtbaumaterialien für höchstbeanspruchte und sicherheitsrelevante Bauteile wie Autofelgen? Tests und Berechnungen zeigen: Faserverstärkte Kunststoffe (FVK) sind sehr schadenstolerant und bei Fahrzeugrädern Aluminium deutlich überlegen. Einen Prototypen einer Leichtbaufelge haben Forscher bereits gefertigt.
Stellen Sie sich vor, Ihr Auto bleibt plötzlich auf einer wenig befahrenen Landstraße liegen. Dabei ist es erst vier Jahre alt. Kein schöner Gedanke. Eine Panne ist teuer. Von der Sicherheitsgefährdung der Insassen ganz abgesehen: Denn Ursache des Defekts waren die vom Autoverkäufer hoch gelobten, extrem leichten Kunststoffräder. Eines davon ist gebrochen. »Solch ein Szenario darf in der Realität natürlich nie passieren«, erklärt Prof. Dr.-Ing. Andreas Büter vom Fraunhofer-Institut für... mehr
Flexibel und fest wie der menschliche Knochen und sofort belastbar: Ein neuartiges Implantat aus Titanschaum ähnelt im Aufbau der Struktur im Knocheninneren. Dies macht ihn nicht nur weniger steif als herkömmliche massive Implantate. Es fördert auch das Einwachsen in den angrenzenden Knochen.
Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. Dasselbe gilt für seine Knochen: Werden sie stärker belastet, entwickelt sich dichteres Gewebe. Weniger stark beanspruchte Teile des Skeletts weisen eine geringere Knochendichte auf. Der Reiz der Belastung stimuliert das Wachstum der Matrix. Diesen Effekt wollen Mediziner künftig verstärkt nutzen, um Implantate dauerhafter und stabiler mit den Knochen des Patienten zu verbinden. Dafür muss der Knochenersatz jedoch so gestaltet sein, dass er ein Einwachsen... mehr
Für Autofahrer ist es ein lästiges Winterübel: beschlagene oder gefrorene Scheiben. Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie nicht nur transparente und heizbare Schichten herstellen können.
Obendrein verhindern diese das Kondensieren von Feuchtigkeit. So bleibt die Scheibe morgens eisfrei – und der Eiskratzer hat ausgedient. Der Prototyp einer solchen Schicht ist auf der Messe Glasstec vom 28. September bis 1. Oktober in Düsseldorf zu sehen. Der Winter ist voller Unannehmlichkeiten für Autofahrer: Es ist kalt, das Fahren auf glatten Straßen ist kein Vergnügen. Hinzu kommen die schlechte Sicht, wenn Scheiben beschlagen und das lästige Freikratzen, wenn sie gefrieren. Auch für... mehr
Neue aufmerksamkeitsstarke Kombination aus strukturierter Oberfläche mit Regenbogen-Effekt
Das neue PLEXIGLAS® Struktur RADIANT, das Evonik ab September anbietet, fällt auf: Zum einen durch die strukturierte Oberfläche, die das Licht auf interessante Weise streut und zum anderen durch die wechselnden Farben, die sich je nach Betrachtungswinkel verändern – bekannt unter dem Namen RADIANT-Effekt. Im Vorbeigehen sieht der Betrachter ein buntes Farbenspiel, das wegen der Oberflächenstruktur besonders zur Geltung kommt. Die spezielle RADIANT-Oberflächenvergütung ist auf drei verschiedenen... mehr
Technology developed at the Department of Energy's Oak Ridge National Laboratory that extends the life of light-emitting diode lamps has been licensed to LED North America.
The agreement signed today exclusively licenses a graphite foam technology developed by James Klett of ORNL's Materials Science and Technology Division. LED North America intends to use the graphite foam to passively cool components in LED lamps, which are increasingly in demand in applications such as street lights and parking garage lighting. LED North America specializes in providing LED lighting products for municipal, commercial and industrial applications. Cooling LED lamps is critical... mehr
Blutzuckermessgeräte für Diabetiker beziehungsweise die dazugehörigen Teststäbchen sind teuer. Das könnte bald anders werden, denn am Institut für Druckmaschinen und Druckverfahren (IDD) der TU Darmstadt arbeiten Wissenschaftler gemeinsam mit der Merck KGaA an einem Sensor, der die elektrischen Geräte erheblich kostengünstiger machen wird. Der neue Sensor basiert nicht auf Silizium als leitendem Material, sondern auf Kunststoffen.
„Die neue Plastik-Elektronik eröffnet ungeahnte Möglichkeiten“, prophezeit Dr. Hans Martin Sauer, Leiter der Forschungsgruppe Funktionales Drucken am IDD. „In fünf bis zehn Jahren werden zum Beispiel Lichttapeten und Solarfolien für Autohauben oder Fensterscheiben im Handel sein. Sie werden extrem günstig sein, weil die elektronischen Funktionen einfach mit besonders leistungsfähigen Druckermaschinen produziert werden.“ Dass bestimmte Kunststoffe, sogenannte Polymere, leitfähig sind... mehr
Neue Methode zur experimentellen Verschleißbestimmung entwickelt / Heidelberger Biomechaniker erhält Wissenschaftspreis der Deutschen Arthrose Stiftung
Auch minimaler Verschleiß, wie er zwischen zwei Metalloberflächen eines künstlichen Hüftgelenkes entsteht, kann nun mit einer neuen Testmethode hochpräzise bestimmt werden. Der Abrieb der metallischen, künstlichen Gelenke wird im Bewegungssimulator gemessen, indem die künstliche Gelenkflüssigkeit mit einem hochauflösenden Massenspektrometer analysiert wird. Diese exakte und mit den Verhältnissen am Patienten vergleichbare Methode könnte dazu beitragen, in Zukunft vielleicht sogar lebenslang... mehr
In der neuesten Ausgabe der renommierten Zeitschrift Physical Review Letters erklären Leipziger Physiker erstmals, wie Brownsche Bewegung funktioniert, wenn die Brownschen Teilchen heißer sind als die umgebende Flüssigkeit.
Dabei ist eigentlich die Brownsche Bewegung, wie man die Zitterbewegung winziger gelöster Partikel in Flüssigkeiten nennt, ein lange bekanntes Phänomen, das bereits Anfang des 19. Jahrhunderts von dem Botaniker Robert Brown eingehend untersucht wurde. Ihre Ursache blieb jedoch lange Zeit ein Rätsel. Schließlich gelang es Albert Einstein 1905 zu zeigen, dass es anstelle der vermuteten geheimnisvollen Lebenskraft ein kleiner "Atomantrieb" ist, nämlich die Wärmebewegung der Atome in... mehr
Referent: Martin van Besouw
E-mobility is taken seriously in the Netherlands, with a dense population highly developed infrastructure and short travel distances the Netherlands could become one of the countries with the highest percentage of e-mobility in Europe. To achieve just that numerous Pilots and incentive projects are being set up on a national and regional level. To combine the introduction of E mobility with economic growth for the automotive supplier base in the Netherlands the Province of North Brabant has introduced... mehr
Batterie betriebene Elektrofahrzeuge dürften für die Mobilität der Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Bisher war jedoch nicht bekannt, wie umweltverträglich Herstellung, Betrieb und Entsorgung der Antriebsbatterie sind.
Empa-Forschende haben nun erstmals den ökologischen Fussabdruck für den gebräuchlichsten Typ, die Lithium-Ionen-Batterie, berechnet; der fällt geringer aus als befürchtet. Anders ausgedrückt: Maximal 4 Liter Benzin pro 100 Kilometer darf ein herkömmliches Auto schlucken, um ähnlich umweltverträglich zu sein wie moderne Elektroautos. Die Umweltauswirkungen Batterie betriebener Autos mit denjenigen konventionell angetriebener Autos zu vergleichen, ist nicht einfach. Denn es ist nicht genau... mehr
Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB wollen in Kooperation mit Ärzten des Lungenzentrums Klinik Schillerhöhe Luftröhrenstents so beschichten, dass sie in das umgebende Gewebe einwachsen. Zusätzlich soll eine antimikrobielle Ausrüstung die Besiedelung mit Bakterien und somit Infektionen verhindern.
In der Gefäßchirurgie werden Stents als Stützen für verengte Blutgefäße eingesetzt. Auch die Luftröhre, die Trachea, kann verengt werden – durch gutartige oder bösartige Gewebewucherungen. Zur Behandlung der hierdurch entstehenden Atemnot setzen Ärzte zunehmend auch hier einen Stent ein – eine gitterartige Röhre aus Metall oder Kunststoff, die durch Dehnung ein Zuwachsen der Luftröhre verhindert. Mitunter kommt es jedoch zu gefährlichen Komplikationen: Der Stent kann in der Luftröhre... mehr

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