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21.06.2012
Elektronik: Farbspiele mit Graphen
Graphen besteht aus einer Lage von Kohlenstoffatomen, die wabenartig angeordnet sind – das besonders dünne und stabile Material birgt für Anwendungen in der Optoelektronik großes Potenzial. Forscher vom Karlsruher Institut für Technologie, der TU Darmstadt, der University of Cambridge und IBM haben nun optoelektronische Bauteile auf Basis von Graphen entwickelt.
Mit ihnen können informationstechnische Systeme langfristig kleiner und leistungsfähiger werden. In der Zeitschrift Nature Communications stellen die Forscher ihre Ergebnisse vor.
Graphen kommt im Alltag vor: Das Material steckt beispielsweise – in milliardenfach übereinanderstapelten Schichten – in den Minen herkömmlicher Bleistifte aus Graphit. Als einzelne, atomare Schicht ist Graphen ein außergewöhnlich stabiles Material, welches Hitze und Strom besonders gut leitet und zugleich Licht... mehr
Um die CO2- und Schadstoffbelastung zu verringern, sind besonders in Großstädten geräuscharme, energieeffiziente und emissionsarme Antriebe für Kleinfahrzeuge gefragt. Gemeinsam haben die Fraunhofer-Institute IFAM in Dresden und ISE in Freiburg deshalb ein neues Energiesystem entwickelt, das nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird.
Auf dem Dresdner Elbhangfest am Samstag, den 23. Juni 2012 wird Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, um 14:00 Uhr die Elektro-Rikscha »Hydrogenia« taufen.
Das Besondere an dem innovativen Gefährt: Der integrierte Polymerelektrolyt (PEM)-Brennstoffzellenantrieb des aufgerüsteten Pedelecs ist mit einem speziell konzipierten Metallhydridtank zur robusten und Platz sparenden Wasserstoffspeicherung gekoppelt. Dadurch kann das Fahrzeug nicht nur längere Strecken zurücklegen... mehr
20.06.2012
Fügen: Neuer Klebstoff für RFID-Anwendungen
Der weltweite RFID-Markt ist auf dem Vormarsch. IDTechEx prognostiziert einen Zuwachs von 2,4 auf 125 Milliarden RFID-Tags im Jahr 2020.* Für die Hersteller von RFID-Labeln steht dabei die kostengünstige Produktion im Fokus.
Zugleich muss der Transponderchip zuverlässig befestigt werden. Diesen Anforderungen trägt der neue Epoxidharzklebstoff DELOMONOPOX AC268 Rechnung: Er ermöglicht schnellste Produktionsabläufe bei gleichzeitig höchster Zuverlässigkeit. Entwickelt wurde der anisotrop leitfähige Klebstoff für RFID-Anwendungen. Sein Einsatz ist aber auch für weitere Electronic Packaging-Anwendungen möglich.
„Unser Klebstoff weist eine verbesserte Feuchtebeständigkeit auf“ so Jens Amarell, Produktmanager... mehr
20.06.2012
Sensors: Robots Get a Feel for the World
Robots equipped with tactile sensor able to identify materials through touch, paving the way for more useful prostheses
What does a robot feel when it touches something? Little or nothing until now. But with the right sensors, actuators and software, robots can be given the sense of feel – or at least the ability to identify different materials by touch.
Researchers at the University of Southern California's Viterbi School of Engineering published a study today in Frontiers in Neurorobotics showing that a specially designed robot can outperform humans in identifying a wide range of natural materials according... mehr
Klebstoffe halten Bälle und Stadien zusammen
Klebstoffe in der Welt des Fußballs finden sich nicht nur in den bunten Panini Sammelalben. In nahezu jeder Situation während der Fußball EM finden sich die unterschiedlichsten Klebstoffe – auch an Stellen, wo man sie nicht sofort vermuten würde. Klebstoffe sorgen dafür, dass alles während des wichtigsten Fußballereignisses des Jahres zusammenhält und einwandfrei funktioniert. Der weltweit größte Hersteller von Klebstoffen ist die Firma Henkel mit Hauptsitz in Düsseldorf.
Nicht nur... mehr
Simulationen auf Jülicher Superrechnern zeigen: Gummiringe und andere Dichtungen schließen theoretisch eher dicht ab, als bisher gedacht. Sobald ihre Oberfläche zu mehr als 42 Prozent von dem anliegenden Anschlussstück kontaktiert wird, tritt keine Flüssigkeit mehr aus.
Dichtungen erfüllen eine wichtige Funktion in allen möglichen Geräten, vom Raumschiff bis zum Wasserhahn. Die geläufigste Form besteht aus einem Gummiring und zwei festen Anschlussteilen. Wie gut Flüssigkeiten zurückgehalten werden, hängt in erster Linie davon ab, wie eng die Dichtung anliegt. Da alle Oberflächen auf mikroskopischer Ebene uneben und rau sind, liegen Dichtungsring und Anschlussstück nie völlig lückenlos aufeinander. In die kleinen Poren und Kanäle an der Kontaktstelle... mehr
+ + + Thermoelement für Prozesse mit stärkeren Vibrationen + + + Neuartige Messlinsentechnik ermöglicht gleichzeitigen Einsatz von bis zu acht Regelkomponenten + + +
Seit 100 Jahren fertigt die BASF Komponenten und Systeme für Hochdrucktechnik und ist dem Stand der Technik dabei immer um eine Nasenlänge voraus. Auf der diesjährigen ACHEMA stellt das BASF-Kompetenzzentrum Engineering & Maintenance seinen Kunden eine innovative Generation von Thermoelementen vor. Im Mittelpunkt steht dabei eine Neuentwicklung der BASF – das Modell EH samt zugehöriger Messlinse.
„Bei diesem Typ haben wir die schwingende Masse im Anschlussbereich reduziert. Dadurch... mehr
19.06.2012
Nano: Study Improves Understanding of Surface Molecules in Controlling Size of Gold Nanoparticles
North Carolina State University researchers have shown that the “bulkiness” of molecules commonly used in the creation of gold nanoparticles actually dictates the size of the nanoparticles – with larger so-called ligands resulting in smaller nanoparticles. The research team also found that each type of ligand produces nanoparticles in a particular array of discrete sizes.
“This work advances our understanding of nanoparticle formation, and gives us a new tool for controlling the size and characteristics of gold nanoparticles,” says Dr. Joseph Tracy, an assistant professor of materials science and engineering at NC State and co-author of a paper describing the research. Gold nanoparticles are used in industrial chemical processes, as well as medical and electronics applications.
When creating gold nanoparticles, scientists often use organic molecules called ligands... mehr
A team of physicists from the University of Miami introduces a breakthrough in the understanding of high-temperature superconductivity
Researchers from the University of Miami (UM) are unveiling a novel theory for high-temperature superconductivity. The team hopes the new finding gives insight into the process, and brings the scientific community closer to achieving superconductivity at higher temperatures than currently possible. This is a breakthrough that could transform our world.
Superconductors are composed of specific metals or mixtures of metals that at very low temperatures allow a current to flow without resistance... mehr
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Wood Polymer Composites (WPC) besitzen eine unpolare Oberfläche und lassen sich mit verschiedenen Oberflächenvorbehandlungen so aktivieren, dass eine haftfeste, beständige Verklebung möglich ist.
Forschungsarbeiten von INNOVENT zeigen, dass für die meisten Materialien die Beflammung einfach anzuwenden und gut geeignet ist. Die Gasphasenfluorierung liefert die besten Ergebnisse bei der Aktivierung der WPC-Materialien unabhängig vom Klebstoff.
Wood Polymer Composites bzw. auf deutsch Holz-Polymer-Verbundwerkstoffe sind naturfaserverstärkte Werkstoffe, welche die Vorteile des nachwachsenden Rohstoffs Holz mit denen von modernen Polymeren zu einem Hochleistungswerkstoff für vielfältige... mehr
Wissenschaftler der TU Darmstadt haben ein neues Verfahren entwickelt, um die Größe und Geschwindigkeit von Tropfen und Partikeln in einer Strömung zu messen. Das neue Zählverfahren misst zuverlässig auch nichttransparente Partikel und Tropfen von Suspensionen oder Emulsionen.
Industrielle Anwendungsgebiete ergeben sich unter anderem in der Sprühtrocknung, bei der Spritzlackierung oder bei Mischvorgängen in der Lebensmittelherstellung.
Die Charakterisierung von Tropfen und Partikeln in einer Strömung steht im Zentrum zahlreicher verfahrenstechnischer Aufgaben. Gleichwohl sind bisherige Messverfahren ungeeignet für die zuverlässige Erfassung nichttransparenter Partikel oder Tropfen von Suspensionen und Emulsionen. Nun haben Wissenschaftler am Fachgebiet Strömungslehre... mehr
18.06.2012
Tropfen oder doch lieber Fäden? Saarbrücker Physiker untersuchen die Eigenschaften von Flüssigkeiten
Ob Wasser, Speichel oder Ketchup – Flüssigkeiten haben eins gemeinsam: Sie tropfen. Aber welche Vorgänge laufen dabei genau ab? Warum bilden manche Flüssigkeiten Fäden und andere nicht? Dem Phänomen dieser Fäden sind Forscher um den Physik-Professor Christian Wagner von der Universität des Saarlandes auf der Spur.
Denn nicht alle Flüssigkeiten bilden diese Fäden und manche Flüssigkeiten bilden besser Fäden als andere. Dass diese Fäden nicht nur für die Grundlagenforschung interessant sind, zeigt die Tatsache, dass sie etwa in der Medizintechnik und bei der Lebensmittelherstellung verwendet werden.
„Wir untersuchen, wie sich komplexere Flüssigkeiten, zum Beispiel Speichel, verhalten“, erklärt Physik-Professor Christian Wagner. Im Gegensatz zu Wasser verhalten diese sich anders: Hier reißen die... mehr
Battery-powered devices could soon be a thing of the past thanks to a group of UK researchers who have created a novel energy harvester to power some of the latest wearable gadgets.
By strapping the energy harvester to the knee joint, a user could power body-monitoring devices such as heart rate monitors, pedometers and accelerometers by simply walking and not have the worry of running out of power and replacing batteries. Soldiers may find this device particularly useful as they often have to carry up to 10kg of power equipment when on foot patrol.
The device has been presented today, 15 June, in IOP Publishing's journal Smart Materials and Structures by researchers... mehr
15.06.2012
Schaltbare Magneten im Nano-Format
Kieler Forschungsgruppe schaltet Magnetismus von einzelnen Molekülen
Moleküle als Datenspeicher anstelle von elektronischen oder magnetischen Speicherzellen nutzen zu können, würde die Datenspeicherung revolutionieren. Molekulare Speicherzellen wären tausendfach kleiner als herkömmliche. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sind nun der molekularen Speicherzelle einen großen Schritt näher gekommen.
Es gelang ihnen, den Magnetismus von einzelnen, so genannten Spincrossover-Molekülen, mithilfe von Elektronenübertragung... mehr
Augsburger und Freiburger Festkörperchemiker stellen mit dem von ihnen entdeckten Kaliumborosulfat eine neue Art von Verbindungen mit hervorragend maßschneiderbaren Eigenschaften vor.
Mit dem Stoff Kaliumborosulfat haben Augsburger Festkörperchemiker gemeinsam mit Kollegen der Universität Freiburg in der renommierten Fachzeitschrift "Angewandte Chemie" das erste Beispiel einer von ihnen entdeckten völlig neuen Materialklasse vorgestellt. "Diese neue Materialklasse hat das Potential, eventuell sogar giftiges Quecksilber in Energiesparlampen überflüssig zu machen", so Prof. Dr. Henning Höppe, der Leiter der Forschungsgruppe, der vor knapp zwei Jahren von... mehr
Seit gut zweieinhalb Jahren untersuchen drei Forschungsinstitute aus Hannover und Berlin, wie sich teure Maschinenausfälle bei der Blechumformung schnell beheben lassen. Entwickelt wurde eine Software, die die Mitarbeiter bei der Fehlerbehebung unterstützt und Stillstandzeiten minimiert. Zehn Industrieunternehmen testen das Programm bis Juli 2012 auf seine Praxistauglichkeit.
Ein Horrorszenario für jeden Produktionsleiter: Es knallt und plötzlich steht die Maschine still. Oder: Das Blech, das eigentlich gestanzt werden soll, kommt ohne Löcher aus der Anlage. Aufgrund der vielen Verarbeitungsschritte treten vor allem bei der Blechumformung oft Störungen wie diese auf. Dadurch sinkt die Effektivität der Produktionsanlagen. Bislang ist viel Erfahrung erforderlich, um den Grund für die Störung schnell zu finden und zu beseitigen. Mit einer neuen Software möchten das... mehr
A scientist from Nanyang Technological University (NTU) may be onto an ocean of discovery because of his research into a little sea creature called the mantis shrimp.
The research is likely to lead to making ceramics – today’s preferred material for medical implants and military body armour – many times stronger. These findings were published in last Friday's Science, the world's top scientific journal, and focused on the mantis shrimp’s ability to shatter aquarium glass and crab shells alike.
The common creature native to the Indo Pacific, has club-like ‘arms’ which can strike prey at speeds matching that of a 5.56mm rifle bullet. Each... mehr
A novel porous material that has unique carbon dioxide retention properties has been developed through research led by The University of Nottingham.
The findings, published in the prestigious peer-reviewed journal Nature Materials, form part of ongoing efforts to develop new materials for gas storage applications and could have an impact in the advancement of new carbon capture products for reducing emissions from fossil fuel processes.
It focuses on the metal organic framework NOTT-202a, which has a unique honeycomb-like structural arrangement and can be considered to represent an entirely new class of porous material.
Most importantly... mehr
Potenzialstudie empfiehlt neue Lösungen zum Systemantrieb
In der Automatisierungstechnik braucht jedes Förderband oder jeder Roboterarm Antriebsenergie. Ohne diese und vergleichbare Systeme würden besonders die schweren Teile in der Produktion liegen bleiben. Gelingt es, die Effizienz der elektrischen und pneumatischen Antriebstechnik zu erhöhen, würde der Strombedarf der Industrie sinken. Das aktuelle BINE-Projektinfo „Mit wenig Energie viel bewegen“ (04/2012) stellt eine Potenzialstudie zur energieeffizienten Automatisierung vor. Je drei Forschungsinstitute... mehr
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In einem künstlichen Diamanten bleibt Quanteninformation bei Raumtemperatur länger als eine Sekunde erhalten
Absolut betrugssichere Kreditkarten und nicht fälschbare Ausweise: die Quantenphysik könnte beides möglich machen. Denn der quantenmechanische Zustand eines Teilchens, beispielsweise eines Atomkerns, lässt sich weder kopieren noch ohne Zusatzinfomationen, über die nur autorisierte Nutzer möglicher Karten verfügen, fehlerfrei auslesen. Enthielte eine Kreditkarte einen Quanten-Speicher, wäre sie also vor Missbrauch sicher. Zwar haben Physiker längst Methoden entwickelt, Quantenzustände in... mehr
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