MMaterialNews vom 19.02.2010

Neues Portal: Transparenz im Umgang mit Nanotech

Was genau sind Nanopartikel? Was versteht man unter Exposition? Wann sprechen Toxikologen von einem Risiko?
Diese und andere Fragen zur Nanotechnologie beantworten Experten auf einer jetzt gestarteten Internet-Plattform. Die neuen Internet-Seiten sind Teil des Projekts "DaNa - Erfassung, Bewertung und breitenwirksame Darstellung von gesellschaftlich relevanten Daten und Erkenntnissen zu Nanomaterialien", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

"Transparenz ist für uns entscheidende Voraussetzung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Nanomaterialien", sagte Thomas Rachel (MdB), Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF. "Wir erfüllen eine Bringschuld gegenüber der Gesellschaft, indem wir seriöse und verständliche Informationen anbieten."

"Die zunehmende Nutzung nanotechnologischer Verfahren und der Einsatz von Nanomaterialien führen zu einem wachsenden Bedürfnis der Öffentlichkeit nach Auskünften über die Technologie", so Rachel. Der Staatssekretär: "Auch für die immer intensiver geführte Diskussion über Chancen und Risiken brauchen wir allgemein verständliche, fachlich gesicherte und einfach zugängliche Informationen."

Ein interdisziplinäres Redaktionsteam betreut die Internet-Plattform. Die Internet-Seiten werden kontinuierlich erweitert, dazu gehören auch die Ergebnisse von BMBF-geförderten Forschungsprojekten zu Auswirkungen von Nanomaterialien auf Mensch und Umwelt. Leser, die keine Antwort auf ihre Frage finden, können sich unter "Ihre Fragen an unsere Experten" direkt an das Redaktionsteam und die Fachleute wenden.

Quelle: Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) / 18.02.2010.

Weitere Informationen

Sie finden die neue Internet-Plattform unter www.nanopartikel.info

Recherchiert und dokumentiert von:

Dr.-Ing. Christoph Konetschny, Materialberater, Inhaber Materialsgate
Die Recherche und Aufbereitung der in diesem Dokument genannten Daten erfolgte mit größter Sorgfalt.
Für die Richtigkeit, Gültigkeit, Verfügbarkeit und Anwendbarkeit der genannten Daten übernehmen wir zu keinem Zeitpunkt die Haftung.
Bitte diskutieren Sie die Verwendung und Eignung für Ihren konkreten Anwendungsfall mit den Experten der genannten Institution.

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Nanotechnologie
Die Silbe „Nano“ leitet sich von dem griechischen Wort „nãnos“ ab und bedeutet übersetzt "Zwerg". Die Nanotechnologie ist ein interdisziplinäres Arbeitsgebiet, das insbesondere die Inhalte der Disziplinen Materialwissenschaft, Chemie, Physik und Biologie nutzt, um technologische Innovationen zu realisieren. Neue Materialeigenschaften, Integration und Kombination von Funktionen, Materialeinsparung und die Miniaturisierung von Komponenten und Systemen sind typische Forschungsgebiete der Nanotechnologie. Die „echte“ Nanotechnologie beschreibt Stoffsysteme, die mindestens in einer Dimension Abmessungen kleiner als 100 Nanometer besitzen. Ein Nanometer ist übrigens ein millionstel Millimeter.
Transparenz
Die Transparenz ist eine optische Materialeigenschaft. Sie charakterisiert die Durchlässigkeit von Werkstoffen und Materialien für elektromagnetische Strahlung. Im Bereich des sichtbaren Lichtes (Wellenlängenbereich etwa 400 bis 800 nm) nutzt man auch den Begriff Durchsichtigkeit.