MMaterialNews vom 10.07.2009

RFID-Innovationen in Produktion und Logistik - Research Paper veröffentlicht

Der Einsatz der RFID-Technologie war und ist Gegenstand von sechs BMBF-Forschungsprojekten, welche im Rahmenprogramm "Forschung für die Produktion von Morgen" gefördert wurden.
Wesentliche Fragestellungen des innovativen Einsatzes von RFID sind die technische Machbarkeit und die Wirtschaftlichkeit. Das International Performance Research Institute hat in enger Zusammenarbeit mit fünf parallel geförderten Projekten die Potenziale unterschiedlicher Lösungen untersucht und auf Basis der Extended Performance Analysis (EPA) analysiert. Im jetzt erschienen IPRI-Research Paper Nr. 20 werden die innovativen Anwendungsmöglichkeiten und deren Auswirkungen für Unternehmen beschrieben.

Das BMBF förderte innerhalb des Rahmenprogramms "Forschung für die Produktion von Morgen" sechs Forschungsvorhaben, die sich mit dem Einsatz von RFID in den Bereichen Produktion und Logistik auseinandersetzen. Gegenstand dieser Projekte war die Konzeption von innovativen Anwendungsfällen, die Entwicklung von neuen Technologiekomponenten und deren Umsetzung in Form von Pilotstudien bei teilnehmenden Unternehmen.

Im Rahmen des Forschungsprojekts "PRoFID" (http://www.profid-projekt.de) entwickelte das International Performance Research Institute (IPRI) einen Ansatz zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit von Investitionen in RFID-Technologie: die Extended Perfomance Analysis (EPA). Der Fokus dieses Ansatzes liegt in der Erfassung und Bewertung aller Potenziale, auch der qualitativen und schwer messbaren Nutzengrößen.

Im Auftrag des BMBF und des Projektträgers Forschungszentrum Karlsruhe hat IPRI den entwickelten Bewertungsansatz nicht nur im eigenen Forschungsprojekt "PRoFID" angewendet, sondern in Form einer Potenzialanalyse auch auf weitere fünf parallel geförderte Forschungsprojekte übertragen. In enger Zusammenarbeit mit den anderen Forschungsteams wurden Anwendungsmöglichkeiten, Anwendungsvoraussetzungen und Nutzenpotenziale verschiedener Einsatzfälle der RFID-Technologie erarbeitet.

Die Ergebnisse dieser projektübergreifenden Potenzialanalyse sind als IPRI-Research Paper Nr. 20 erschienen und können bei IPRI bezogen werden (http://www.ipri-institute.com). Darüber hinaus stehen die Projektpartner und IPRI für Fragen zur Übertragbarkeit der Forschungsergebnisse auf die Praxis gerne zur Verfügung.

Die Forschungsprojekte wurden mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Rahmenkonzepts "Forschung für die Produktion von Morgen" gefördert und vom Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA) betreut.

Quelle: International Performance Research Institute gGmbH / IDW - 09.07.2009.

Weitere Informationen

International Performance Research Institute gGmbH
Dipl.-Kfm. techn. Johannes Isensee
Königstraße 5
D-70173 Stuttgart

Telefon: 0711-6203268-882
Telefax: 0711-6203268-889
E-Mail: jisensee@ipri-institute.com

Recherchiert und dokumentiert von:

Dr.-Ing. Christoph Konetschny, Materialberater, Inhaber Materialsgate
Die Recherche und Aufbereitung der in diesem Dokument genannten Daten erfolgte mit größter Sorgfalt.
Für die Richtigkeit, Gültigkeit, Verfügbarkeit und Anwendbarkeit der genannten Daten übernehmen wir zu keinem Zeitpunkt die Haftung.
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RFID
RFID steht für „Radio Frequency Identification“ und bedeutet in der deutschen Sprache: Identifizierung mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen. Die RFID-Technologie ist eine Methode, um Daten auf einem Transponder berührungslos und ohne Sichtkontakt lesen und speichern zu können und ermöglicht u. a. sehr leicht die Identifizierung und Lokalisierung von Produkten, Gegenständen und Lebewesen.