MMaterialNews vom 09.04.2009

Start für das Innovationsnetzwerk "Multifunktionale Fasersysteme"

Unternehmen und Forschungseinrichtungen unterschiedlicher Bundesländer sind Netzwerkpartner.
Mit zunehmendem Einsatz von Fasern in modernen High-Tech-Produkten steigen auch für Fasertechnologien die Marktanforderungen unter anderem nach günstigeren Produktionsprozessen, steigendem Komfort und höheren Sicherheitsansprüchen. Ein erfolgreicher Weg, diesen Anforderungen gerecht zu werden, liegt in der Integration neuer bzw. weiterer Funktionalitäten (Funktionsintegration) in Faserbauteile und (technische) Textilien. Ziel ist es hierbei, Fasern - zusätzlich zu ihren passiven Aufgaben - als Verstärkungsmaterial in Bauteilen, Design- oder Filter-Element mit zum Beispiel sensorischen oder aktorischen Eigenschaften (Funktionalitäten) auszurüsten.

Mit Blick hierauf entsteht das Innovationsnetzwerk "Multifunktionale Fasersysteme", welches vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auf Beschluss des Deutschen Bundestags im Rahmen des Förderprogramms "Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand" (ZIM) gefördert wird. Das Netzwerk setzt sich aus vornehmlich klein- und mittelständischen Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen aus Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen zusammen. Das Netzwerkmanagement übernimmt die Sperlich GmbH aus Göttingen.

Im Innovationsnetzwerk "Multifunktionale Fasersysteme" steht die Entwicklung konkreter Produkte durch Fasertechnologie mit integrierten Funktionalitäten im Vordergrund. Ergänzt durch geeignete Dienstleistungen und Services soll dadurch das kontinuierlich steigende Marktpotenzial im Technologiefeld Funktionsintegration insbesondere für KMU effizient ausgeschöpft werden. Ziel ist es hierbei, Fasern - zusätzlich zu ihren passiven Aufgaben als Struktur-, Design- oder Filter-Element - mit zum Beispiel sensorischen oder aktorischen Eigenschaften auszurüsten.

Die beteiligten Netzwerkpartner stammen aus unterschiedlichen Bereichen: Faserherstellung (Dralon GmbH); Sensorik, Aktorik, Engineerung und Simulation (CAN - Centrum für Angewandte Nanotechnologie GmbH, ITNW Ingenieurtechnik NordWest GmbH, Sensing Technologies GmbH); Halbzeuge (F.A. Kümpers GmbH & Co. KG); Produktion (Textechno Herbert Stein GmbH & Co. KG) und Anwendung (Geo. Gleistein & Sohn GmbH, LSE - Lightweight Structures Engineering GmbH). Wissenschaftlich begleitet wird das Netzwerk durch die eingebundenen Forschungseinrichtungen Faserinstitut Bremen e.V. (FIBRE), Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) und das Mobile Research Center (Universität Bremen) sowie die assoziierten Partner OHB System AG, Statex GmbH und Drypressure GmbH i.G.

Quelle: Universität Bremen / IDW.

Recherchiert und dokumentiert von:

Dr.-Ing. Christoph Konetschny, Materialberater, Inhaber Materialsgate
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