MMaterialNews vom 31.10.2011

Energie: Antworten der Chemie auf vielfältige Energiefragen

Die Beiträge der Chemie zur Zukunft unserer Energieversorgung sind bereits jetzt immens und werden weiter steigen. Die Broschüre „HighChem hautnah – Aktuelles über Chemie und Energie“, die von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) in diesem Herbst herausgegeben wurde, zeigt das beeindruckend auf.
Auf 103 Seiten geht es um die Nutzung von Biomasse, Wind- und Sonnenenergie, aber auch um klassische Energieträger wie Erdöl oder die Frage des nuklearen Recyclings. Die kostenlos erhältliche Broschüre wendet sich an alle naturwissenschaftlich und technisch Interessierte, beispielsweise an Lehrer und Oberstufenschüler.

Die GDCh-Arbeitsgemeinschaft Chemie und Energie hatte 52 Beiträge zu der von ihr bearbeiteten Thematik im Jahr 2010 in die Aktuelle Wochenschau der GDCh eingestellt. Und wie üblich bei diesem seit 2005 existierenden Internetprojekt ging auch dieses Mal im Folgejahr daraus eine HighChem-Broschüre hervor, unter didaktischen und journalistischen Gesichtspunkten aufbereitet. In seinem Vorwort zeigt GDCh-Geschäftsführer Professor Dr. Wolfram Koch auf, warum und seit wann sich die GDCh-Mitglieder sehr bewusst und wieder verstärkt der Energieforschung angenommen haben. Aber, so Koch, „der Öffentlichkeit ist z.T. bis heute die Bedeutung der Chemie für den Energiesektor nicht bewusst“.

Dr. Sigmar Bräuninger, Vorsitzender der GDCh-Arbeitsgemeinschaft Chemie und Energie schreibt in seinem einführenden Beitrag: „Wir, die AG Chemie und Energie, haben uns zum Ziel gesetzt, das Thema Chemie und Energie in seiner gesamten Breite abzubilden. Wenn es uns darüber hinaus gelingen sollte, den einen oder anderen Schüler für ein Chemiestudium zu begeistern oder Studenten ein Energiethema für ihre Bachelor- oder Masterarbeit schmackhaft zu machen, dann hat diese Broschüre bereits ihren Zweck erfüllt.“

So zeigt die Broschüre die historische Entwicklung und die aktuelle Forschung zu Kraftstoffen im Straßenverkehr ebenso auf wie die effizientere Nutzung von Biomasse, das chemische Know-how zur Herstellung von Rotorblättern für Windkraftanlagen, die Forschung über neue Materialien für Photovoltaik- und Batteriesysteme oder über chemische Energiespeicher wie Wasserstoff oder Methanol. Zahlreiche Beiträge widmen sich auch den Zusammenhängen zwischen Energie, Chemie und Gesellschaft oder Energie, Umwelt und Klima.

Quelle: Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. - 28.10.2011.

Weitere Informationen

Bestellt werden kann die Broschüre bei der GDCh per E-Mail unter pr@gdch.de oder telefonisch unter 069/7917-329.

Recherchiert und dokumentiert von:

Dr.-Ing. Christoph Konetschny, Materialberater, Inhaber Materialsgate
Die Recherche und Aufbereitung der in diesem Dokument genannten Daten erfolgte mit größter Sorgfalt.
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