Mit High-Solid-Einstellungen (Feststoffgehalt 60 Prozent) lässt sich sogar der Schaumstrich in einem einzigen Arbeitsgang ausreichend dick auftragen und dadurch die Maschinenauslastung steigern. Vor allem aber wird weniger Wasser verdampft und Energie gespart.
„Mit unseren PUR-Dispersionen eröffnen wir der Textilindustrie Möglichkeiten, Ressourcen zu schonen sowie die Effizienz von Prozessen zu verbessern. Somit zeigen wir einen Weg zu mehr Nachhaltigkeit auf“, ist Rolf Irnich überzeugt, Fachmann für Textilbeschichtungen bei Bayer MaterialScience.
Festkörperreiche PUR-Dispersionen wie Impranil® DLU ermöglichen die Beschichtung von Polsterbezügen, Teppichrücken oder Softshell-Kleidung mit elastischen und hydrolysebeständigen Schaumschichten. In der Kunstleder-Produktion bietet das Schlagschaumverfahren, mit dem die Dispersionen verarbeitet werden, Vorteile gegenüber dem etablierten Koagulationsprozess, bei dem das Lösemittel Dimethylformamid (DMF) verwendet wird.
Die Experten von Bayer MaterialScience haben zwei neue aliphatische PUR-Dispersionen entwickelt, die nun das bewährte und colöserfreie Portfolio erweitern: Auf Impranil® LP DSP 1069 basierende Beschichtungen verleihen Oberbekleidung und anderen Textilprodukten eine hohe Rückstellelastizität, ohne dass diese ihre Weichheit verlieren. Die Beschichtungen sind außerdem sehr lichtecht und in Kombination mit einer zusätzlichen Isocyanat-Vernetzung etwa mit Desmodur® N 3900 waschbeständig.
Die zweite neue Dispersion, Impranil® LP GHG 519, ist eine kostengünstige Spezialistin für das Finish, der äußersten Schicht von Kunstleder oder einer Textilbeschichtung. Materialoberflächen, die darauf basieren, fühlen sich angenehm trocken an und zeichnen sich durch eine hohe Kratzfestigkeit aus.
Quelle: Bayer - 24.05.2011.